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Lesetipps Wissen: Mehr Fussballer als Leoparden

Drei Magazine über das Phänomen Wetter, Katzen auf Schiffen und die letzten Amurleoparden in der Wildnis.
Bruno Knellwolf

Die Macht des Windes

Der Wind macht das Wetter und das Klima. Windsysteme umspannen wie Gürtel den Erdball. Angetrieben werden die Luftmassen von der Sonne. Die Luft am Äquator erwärmt sich stark und steigt empor, am Boden entsteht dort eine Tiefdruckzone. In der Höhe strömt die Luft nach Norden oder Süden, kühlt dabei ab und sinkt wieder zur Oberfläche, wo sich Hochdruckzonen bilden. Der Kreis schliesst sich, weil Luftteilchen stets vom Hochdruck zum Tiefdruck fliessen. Die Luft strömt also am Boden wieder zurück zum Äquator, aus dem Norden wie aus dem Süden. Dieses gewaltige System von Luftströmungen wird zudem durch die Erddrehung beeinflusst.

Geo kompakt Nr. 55

Katzen mit an Bord

Um die Ratten auf Schiffen zu bekämpfen, führten schon die Phönizier domestizierte Katzen mit an Bord. Als Mäusefänger eroberten die Katzen so vom alten Ägypten aus den gesamten Mittelmeerraum. In unseren Breiten gab es damals nur Wild-, keine Hauskatzen. Auch später waren Katzen geschätzte Besatzungsmitglieder. In England war festgeschrieben, dass Schiffseigner für durch Ratten beschädigte Waren haften mussten, wenn sie keine Katzen an Bord des Handelsschiffes hatten.

Mare Nr. 128 Juni/Juli 2018

Die letzten Leoparden

Im Moment hat es deutlich mehr Profifussballer in Russland als Amurleoparden. Gerade noch 70 dieser schönen Katzen streifen durch die Wildnis im Fernen Osten Russlands. Früher waren Amurleoparden weit verbreitet im riesigen Flussbecken des Amur und darüber hinaus. Bis nach Korea und China. Heute leben die bis zu fünfzig Kilogramm schweren Katzen nur noch in einem winzigen Revier im Grenzgebiet. Wichtig für den Erhalt der Amurleoparden sind deshalb die zoologischen Gärten. Dort leben 170 Tiere, und immer wieder gibt es in Zoos Nachwuchs. In der Schweiz hält der Walter-Zoo in Gossau Amurleoparden.

Spick Juni 2018

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