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Ein erster Blick in die neue E-Klasse von Mercedes

Die neue E-Klasse wird im Januar an der Automesse in Detroit vorgestellt. Wir konnten bereits darin Platz nehmen und uns über die neuesten Innovationen kundig machen.
Jürg Wick
Es gibt viele Interieurs in neun Stilrichtungen: Gesetzt ist das digitale Instrumentarium.Bild Werk

Es gibt viele Interieurs in neun Stilrichtungen: Gesetzt ist das digitale Instrumentarium.Bild Werk

E-Klasse, das waren bis in die 80er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts der Mercedes und die Business-Limousine schlechthin. Damals gab es aber auch nur drei Personenwagen-Modellreihen und das Sportcoupé/Cabriolet SL. Heute umfasst das Programm der Schwaben 18 verschiedene PW-Sorten, und im internen Ranking erscheint die E-Klasse erst an fünfter Stelle. Geblieben aber ist deren Status als die exemplarische Business-Limousine respektive in Mitteleuropa der Business-Kombi, auch wenn es Konkurrenten gibt, die den Mercedes punkto Stückzahlen inzwischen überholt haben, weil sich einige Mercedes-Modelle inklusive SUVs und das vier- bzw. fünftürige Coupé CLS kannibalisieren.

Die neue Generation der Mercedes E-Klasse (intern W 213) kommt im April 2016 zunächst als Viertürer in den Verkauf, im Herbst folgt der für die Schweiz wesentlichere Kombi. Um 70 Kilo abgespeckt gegenüber dem W 212, hat die E-Klasse mehr Radstand zu Gunsten grösserer Bewegungsfreiheit hinten, bei unserer ersten Sitzprobe schien dies aber im Fond nicht angekommen zu sein. Dafür ist der Kofferraum zu einem Schlund scheinbar ohne Horizont geworden, was für den Kombi eine gigantische Lademasse erwarten lässt.

2-Liter-Benziner als Basis

Die motorische Basis bildet ein 2-Liter-Benziner mit 135 kW/184 PS für den E 200 und ein neuer 2-Liter-Diesel, der im E 220 d auf 140 kW/190 PS kommt. Später folgen auch Sechszylinder, zwei AMG-Modelle, eine Erdgas-Variante sowie Plug-in-Hybride. Für die sparsamste E-Klasse ist ein CO2-Wert von 100 g/km angepeilt, was knapp 4 Litern Diesel auf 100 Kilometer entspricht.

Spezielles Augenmerk hat Mercedes auf die Assistenzsysteme gelegt und dabei die autonome Steuerung bis an die Grenze des gesetzlich Möglichen ausgereizt. So ist der Wagen in der Lage, über längere Zeit ohne Fahrereingriff über die Autobahn zu gleiten. Er kann auf Fingertipp hin sogar selbstständig überholen. Zudem soll die neue E-Klasse über einen Server mit anderen Fahrzeugen kommunizieren können.

Zugang per Smartphone

Da ist es schon keine Überraschung mehr, wenn man erfährt, dass sich der neue Mercedes statt mit dem Zündschlüssel mit dem Smartphone öffnen und starten lässt. Mit einer App kann das Fahrzeug zudem eingeparkt werden, ohne dass man im Auto sitzt. Besonders stolz ist der Hersteller auf das digitale Cockpit mit zwei 12,3 Zoll grossen Bildschirmen; die aufgesetzt wirkenden Navigationsgeräte der zuletzt eingeführten Modelle sind damit passé.

Die zwei unterschiedlichen Systeme mit LED-Scheinwerfern und die klimatisierten Sitze mit Hot-Stone-Massage sowie einer Ambientebeleuchtung mit 64 (!) unterschiedlichen Farbtönen strichen die Ingenieure bei der Präsentation der noch mittels Folien getarnten Limousine ebenfalls heraus.

Zu grosses Ablenkungspotenzial?

Das Ablenkungspotenzial während der Fahrt scheint riesig. Die zukünftigen Autos können fast alles, und man muss bald froh sein, dass sie einen überhaupt noch ins Cockpit steigen lassen. Christoph Flückiger, Präsident von Swissgarant, für Karosseriebetriebe), weist jedoch darauf hin, dass «die Schadenquoten seit Jahren rückläufig sind.» Der Vorsitzende des Qualitätslabels führt diese Tatsache hauptsächlich auf die modernen Assistenzsysteme zurück. Letztlich dürften also die neuesten Mercedes-Innovationen den Besitzer nicht nur glücklicher machen, sondern auch sicherer fahren lassen.

Jürg Wick

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