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Open Air Bütschwil: Ein knuspriges Geschenk und der Mond zum Jubiläum

Es war ursprünglich ein Fest für Freunde – und nun fand das Open Air Bütschwil dieses Wochenende bereits zum 15. Mal statt. Einmal mehr (fast) ohne Regen, dabei war gerade der früher der treueste Stammgast.
Michael Hug
«Moon Watching» am Open Air Bütschwil. (Bild: Michael Hug)

«Moon Watching» am Open Air Bütschwil. (Bild: Michael Hug)

Und es dreht sich doch – das Schwein am Spiess. Nach einem halben Tag über der glühenden Kohle reicht es dann für das Ferkel: es wurde am Freitagabend von Metzger Markus Näf fachgerecht zerlegt. Das junge Schwein vom Spiess war ein Geschenk zum 15. Geburtstag des Open Air Bütschwil an sich selbst. Und die Besuchenden konnten ihn geniessen, den saftigen Braten, beziehungsweise kaufen. Sie mussten früh da sein, noch bevor die erste Band auftrat, und schnell entschlossen sich am Buffet anstellen. Nach nur einer Stunde war das Spanferkel weg. 60 Menschen konnte es erfreuen – gerade mal jeden zehnten der am Freitagabend Anwesenden. Das «Bütschwiler» ist eines der jüngeren Open Airs in der Region. In diesem Jahr ist es 14 Jahre alt geworden, hat 15 Durchführungen erlebt.

«Und dann machten wir es einfach noch einmal»

Die meisten waren verregnet, erinnert sich Severin Amman, der 2004 dabei war, als alles begann: «Es war eigentlich als Fest unter Freunden gedacht. Dann machten wir es im nächsten Jahr einfach nochmals, und dann wurde das Open Air daraus.» Eine ganz einfache Veranstaltung war es, unten an der Thur bei Dietfurt, die Bühne auf einem Traktoranhänger, ohne Toi Toi, ohne Trinkwasseranschluss und einer Stromversorgung, die zu schwach für die Bierkühler gewesen sei.

Heute findet das Open Air Bütschwil nicht mehr unten im Tal, sondern oben auf einem Hügel beim Dorf statt. Eine malerische Kulisse mit Sonnenuntergang und Abendwanderung ist dabei stets der erste Gast. Der zweite war am Freitag der «Blutmond», der, wie vorausgesagt, um halb zehn aufging und seine fahle, kupferrote Scheibe zeigte.

Drinnen auf der Festbühne spielte gerade die irische Folk-Fun-Band Led Farmers und riss die 600 Besuchenden von den Festbänken.

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