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Schweizer Forschungsanstalt untersucht Teile der eingestürzten Morandi-Brücke

Beim Einsturz der Morandi-Brücke in Italien starben im August 43 Menschen. Nun sind Brückenteile bei der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf angekommen und sollen untersucht werden.
Bruno Knellwolf
Die eingestürzte Brücke in Genua. (Bild: Luca Zennaro/EPA)

Die eingestürzte Brücke in Genua. (Bild: Luca Zennaro/EPA)

43 Menschen sind am 14. August beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua gestorben. Über die Ursache wurde viel spekuliert, Experten gingen kurz nach der Katastrophe davon aus, dass mehrere Fehler zusammengekommen sein müssten. Die Untersuchungen laufen und darin involviert ist auch die Empa, die aber aufgrund des heiklen Falles zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. «Wir wurden angefragt, die Untersuchungen der italienischen Behörden als Experten zu unterstützen», erklärt die Empa. Die Kommunikations-Hoheit liege aber vollständig bei den italienischen Untersuchungsbehörden.

Bestätigt wird, dass die Brückenteile an der Empa in Dübendorf angekommen sind. Die Abklärungen im Rahmen des Beweissicherungsverfahren werden von drei gerichtlich eingesetzten Experten geleitet. Verschiedene Spezialisten aus diversen Abteilungen der Empa werden nun je nach Fragestellung Laboranalysen im Auftrag der zuständigen Untersuchungsrichterin machen. Welche Brückenteile genau untersucht werden und wie lange das dauert, ist nicht zu erfahren. Die Arbeit in den Labors geschehe unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Bereits in der Vergangenheit hätten Empa-Forscher bei der Untersuchung von Unfällen und Baumängeln mitgeholfen. Zum Beispiel beim Deckeneinsturz des Hallenbads Uster 1985 und beim Einsturz einer Turnhalle in St.Gallen im Jahr 2009.

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