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Mit Technik gegen Handicaps: Die ETH bündelt die Kräfte

Die ETH Zürich plant ein Kompetenzzentrum für ganzheitliche Rehabilitation für Verkunfallte und Kranke mit acht neuen Professuren.
Bruno Knellwolf
Mit den Betroffenen zusammen forschen: Ein ETH-Team entwickelt ein Exoskelett weiter am Cybathlon 2016. (Bild: ETH Zürich / Alessandro Della Bella)

Mit den Betroffenen zusammen forschen: Ein ETH-Team entwickelt ein Exoskelett weiter am Cybathlon 2016. (Bild: ETH Zürich / Alessandro Della Bella)

Mit einer breit angelegten Initiative wollen ETH-Forscher gemeinsam mit Kliniken, Stiftungen und Behörden die Lebensqualität von Menschen mit körperlichen Einschränkungen verbessern. Gestern wurde in Zürich ein Zentrum vorgestellt, das die Kompetenzen an der ETH bündelt. Beteiligt sind 30 bestehende Professuren. Acht neue Professuren sowie ein neuer Masterstudiengang werden geschaffen. Dabei ist auch Robert Riener, Professor für sensomotorische Systeme und Gründer des Cybathlon, ein Wettkampf der Assistenzsysteme für Menschen mit Behinderungen.

Erfahrungen aus dem Cybathlon

Der Cybathlon habe ihm gezeigt, «dass die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen mit einer Behinderung zu wenig in die Entwicklung von unterstützenden Technologien einfliessen, und dass umgekehrt wichtige Ergebnisse aus der Forschung nicht in der Praxis ankommen.» Aus Rieners Vision einer ganzheitlichen Rehabilitation entwickelte sich nun die Reha-Initiative. Dafür sei die ETH bestens gerüstet, sagte deren Präsident Joël Mesot. Bereits heute ist rund ein Drittel der Professoren in der medizinischen Forschung tätig. Dazu kommen weitere Kompetenzen, aus den Bereichen Informatik, Robotik, Geisteswissenschaften, Gesundheitsökonomie und Architektur. Von den acht neuen Professuren sind vier finanziert. Jene für barrierefreie Architektur und jene für Datenwissenschaft für personalisierte Gesundheit durch private Stiftungen: die Wilhelm Schulthess-Stiftung mit 10 Millionen Franken an der Professur für Datenwissenschaften und die Stavros Niarchos Foundation mit einer Anschubfinanzierung. Die ETH selbst finanziert eine Professur für mobile Gesundheitssysteme und eine für gesundes Altern.

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