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Achtung Fake-Friends

Warum Sprichwörter Fake-News sein können und das wahre Übel Fake-Friends sind.
Susanne Holz

Teenager haben immer so was Erfrischendes. Während alle Welt sich über Donald Trump und irgendwelche Fake-News nervt und sich insbesondere Donald Trump selbst ständig über Fake-News nervt, hörte ich kürzlich zwei Mädchen im Zug das wahre Übel beim Namen nennen: Tatsächlich sind es die Fake-Friends, vor denen man sich fürchten muss.

Meinen Kindern zu Hause erzählte ich mit dieser Wortschöpfung nichts Neues. «Fake-Friends? Klar, das sagt man schon lange so.» Die Älteste musste für die Schule gerade ganz, ganz altes Wortgut lernen: Sprichwörter und Redewendungen. Und über 34 Jahre Altersunterschied hinweg waren wir uns einig: Ein wirklich selten blödes Sprichwort ist «Jeder ist seines Glückes Schmied». Test: Man sage das mal zu einem Kind in Sierra Leone, dessen gesamtes Umfeld gerade an Ebola gestorben ist. Eben.

Man kann wohl getrost der Ansicht sein, dass dieses Sprichwort nichts anderes als eine gemeine Fake-News ist. Mit ihm werden Möglichkeiten vorgetäuscht, die es definitiv in vielen Fällen nicht gibt. Und wer sind nun die Fake-Friends? Vermutlich die, die lächelnd und ohne mit der Wimper zu zucken zu einem sagen: «Jeder ist seines Glückes Schmied.»

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