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FARBTUPFER: Aloha! – der Hyundai Kona 1.6 T-GDi Launch Plus

Mit dem Kona bringt Hyundai ein bisschen Hawaii auf die Schweizer Strassen. Der erfrischend andersartige Kompakt-SUV der koreanischen Marke weckt Emotionen – und die Lust auf Kaffee.
Matthias Hafen
Mit seinem eigenwilligen Design ist der Hyundai Kona ein Hingucker, der sich von der Masse abhebt. (Bild: Matthias Hafen)

Mit seinem eigenwilligen Design ist der Hyundai Kona ein Hingucker, der sich von der Masse abhebt. (Bild: Matthias Hafen)

Matthias Hafen

Hawaii-Reisenden dürfte der Hyundai Kona schon im Vornherein sympathisch sein. Nicht nur, weil der Kompakt-SUV so ungezwungen aussieht, als hätte man ihm einen Lei, den typischen Blumenkranz der Ferieninsel, umgehängt. Der Name Kona bezieht sich auf den gleichnamigen Distrikt auf Hawaii. Dem wird eine Mischung aus sprudelnder Lebensenergie und einzigartigem Lifestyle nachgesagt. Soweit die Inspiration für dieses Auto.

Der Ausflug nach Hawaii hat aber noch eine andere Symbolik. Mit dem Kona geht Hyundai ganz neue Wege. In Sachen Preis/Leistung war die koreanische Marke seit jeher vorne dabei. Emotionale Autos gehörten bisher aber nicht zu ihrer Kernkompetenz. Das ändert nun mit dem Farbtupfer auf vier Rädern. Der Hyundai Kona ist ein Auto, das man in «Säuregelb» oder «pulsierendem Rot» bestellt, nicht in Weiss, Schwarz oder Silber.

Das Ferienerlebnis im grauen Auto-Alltag

Die Designer setzten bewusst auf auffällige Plastikbauteile, die Scheinwerfer und Rücklichter einrahmen und einen Kontrast zur Lackierung bilden. Der Kona ist quasi das Ferienerlebnis im grauen Alltag auf Schweizer Strassen. Und die Farbgebung geht innen weiter. Das knallige Gelb oder das feurige Rot finden sich auch in den Armaturen oder beim ganz eingefärbten Sicherheitsgurt wieder, wenn man es denn so möchte. Punkto Grösse und Innenraumgestaltung fährt der Kona in der i30-Klasse. Jedenfalls hat man im geräumigen Innern mindestens so viel Platz und das Cockpit ist genauso aufgeräumt. Abstriche gibt es beim Kofferraum, der mit 361 Litern nur noch knapp grösser ist als beim i20. Das reicht locker für den Alltag, kann aber schon herausfordernd sein, wenn man mit Koffern verreisen will. Immerhin lässt sich die Rückbank geteilt umklappen, was den Stauraum auf bis zu 1143 Liter vergrössert.

Topausführung mit 177 PS und Allradantrieb

Der 1,6-Liter-Turbobenzinmotor des Testwagens leistet 177 PS und ist mit Allradantrieb kombiniert. Die Beschleunigung beeindruckt vor allem im Bereich zwischen 80 und 120 km/h. Dass es sich beim Vierzylinder um einen Down­sizing-Motor handelt, macht sein teils nerviges Geräusch deutlich. Das Turboloch ist zudem ausgeprägter als bei anderen Aggre­gaten, die Harmonie mit der 7-Gang-Automatik nicht immer gleich perfekt.

Die Topausführung Launch Plus liess im Test keine Wünsche offen. Von den modernsten Sicherheitssystemen bis hin zum Head-Up-Display ist fast alles dabei. Wieso nicht auch ein automatischer Parkassistent? Mit rund 35000 Franken für die Topausführung ist der Hyundai Kona kein Schnäppchen mehr. Dafür stimmt die Verarbeitungsqualität. Die Türen fallen ebenso gedämpft ins Schloss wie die Heckklappe. Und auch innen wurde saubere Arbeit verrichtet.

Vielleicht ist es mit diesem Auto ja wie mit dem Kona-Kaffee. Für die prallen Luxusbohnen aus Hawaii bezahlen die Leute auch gerne etwas mehr. Ferienfeeling ist eben in jeder Hinsicht ein Genuss.

Farbliche Akzente werten den Innenraum des Kona auf. (Bild: Mathias Hafen)

Farbliche Akzente werten den Innenraum des Kona auf. (Bild: Mathias Hafen)

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