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Five Spices und Allspice: so würzt die Welt in China und in der Karibik

Das chinesische Wunderpulver und Nelkenpfefferbaum, der nach «allem »schmeckt.
Ingrid Schindler

In China, Bengalen und Assam kennt man jeweils ein Fünf-Gewürze-Pulver, das man zum Einlegen und Marinieren von Geflügel, Fisch und Fleisch verwendet. Die Grundkomponenten des chinesischen Wunderpulvers sind Sternanis, Szechuanpfeffer, Zimtkassie, Fenchel und Gewürz- nelken. In der indischen Version besteht es aus Senf-, Bockshornklee- und Fenchelsaat, Kreuz- und Schwarzkümmel und heisst Panch Phoron.

Fest steht, dass beide auch noch das fadeste Gericht, z. B. wie Linsen (Dal), schmackhaft machen und sparsam zu verwenden sind.

Auf der anderen Seite der Welt, in der Karibik und Mittelamerika, hat man es leichter: Dort wächst der Piment- oder Nelkenpfefferbaum. Dessen unreif geerntete, getrocknete Beeren sehen aus wie Pfefferkörner, sind aber keine und schmecken nach «allem». Sie weisen Nelken-, Pfeffer-, Zimt- und Muskatnoten auf und passen zu Fisch, Fleisch, v.a. Lamm, Suppen, Saucen, Wurst und Marinaden. Deshalb haben die Engländer Piment Allspice genannt.

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