Fotografie
«Wildlife Photographer of the Year 2021»: Das sind die Gewinnerbilder

Jährlich kürt das Natural History Museum in London die besten Natur-Fotografien. Unter 50'000 Einsendungen aus rund 100 Ländern wählte eine Jury die besten Bilder aus verschiedenen Kategorien aus.

Drucken
Teilen
Das Gewinnerbild der Kategorie «Animal Portraits» (Tier-Porträts).
11 Bilder
Das Gewinnerbild der Kategorie «Mammals» (Säugetiere).
Das Gewinnerbild der Kategorie «Birds» (Vögel).
Das Gewinnerbild der Kategorie «Natural Artistry» (Natur-Kunst).
Das Gewinnerbild der Kategorie «Animals in their Environment» (Tiere in ihrer Umgebung).
Das Gewinnerbild der Kategorie «Oceans: The Bigger Picture» (Ozeane: Das grosse Ganze).
Das Gewinnerbild der Kategorie «Invertebrates» (Wirbellose).
Eines der Portfolio-Bilder des «Rising Star Portfolio Award».
Das Gewinnerbild der Kategorie «Wetlands: The Bigger Picture» (Feuchtgebiete: Das grosse Ganze).
Das Gewinnerbild der Kategorie Wildlife Photojournalism (Tierwelt-Fotojournalismus).
Ein zweites Portfolio-Bild des «Rising Star Portfolio Award» mit müden Bären.

Das Gewinnerbild der Kategorie «Animal Portraits» (Tier-Porträts).

Bild: Natural History Museum

Mit einem spektakulären Unterwasserfoto von Zackenbarschen beim Laichen ist der Franzose Laurent Ballesta zum Wildlife Photographer des Jahres 2021 gekürt worden. Der Biologe hielt die Fische in einer milchigen Wolke aus Eiern und Spermien vor dem Pazifik-Atoll Fakarava fest. Das Foto «Creation» wurde aus mehr als 50 000 Einsendungen aus 95 Ländern ausgewählt, wie das Natural History Museum in London am späten Dienstagabend mitteilte.

Das Gewinnerbild von Laurent Ballesta.

Das Gewinnerbild von Laurent Ballesta.

Bild: Natural History Museum

«Das Bild funktioniert auf so vielen Ebenen», sagte Jurychefin Rosamund Kidman Cox:

«Es ist überraschend, energisch und faszinierend und hat eine überirdische Schönheit.»

Das Foto fange einen magischen Moment ein, eine wahrhaft explosive Schöpfung des Lebens. Museumschef Doug Gurr betonte mit Blick auf die aktuelle Weltnaturschutzkonferenz in Kunming und die bevorstehende UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow, «Creation» sei «eine überzeugende Erinnerung daran, was wir verlieren werden, wenn wir den Einfluss der Menschheit auf unseren Planeten nicht ansprechen».

Ballesta und sein Team waren fünf Jahre lang jährlich in die Lagune von Fakarava gereist und dort Tag und Nacht unter Wasser. Die Zackenbarsche laichen dort nur um Vollmond im Juli herum.

Nachwuchs-Gewinner ist erst zehn Jahre alt

Der zehnjährige Vidyun R Hebbar darf sich «Young Wildlife Photographer des Jahres» nennen. Sein prämiertes Foto zeigt eine Spinne und ihr zeltartiges Netz, im Hintergrund fährt ein Tuk-Tuk vorbei. Der Junge aus Indien beteiligte sich bereits im Alter von acht Jahren an dem Wettbewerb und fotografiert mit Vorliebe Lebewesen in den Strassen und Parks seiner Heimatstadt Bangalore.

Das Bild des «Young Wildlife Photographer des Jahres».

Das Bild des «Young Wildlife Photographer des Jahres».

Bild: Natural History Museum

Die besten Bilder werden von diesem Freitag (15. Oktober) an bis zum Juni 2022 im Natural History Museum in London zu sehen sein. Danach sollen sie auch in anderen Ländern ausgestellt werden. (dpa)

Aktuelle Nachrichten