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GRIECHENLAND: Wanderschuhe und das kleine Schwarze

Die Zeit scheint auf den Inseln lang­samer zu vergehen. Ein perfekter Ort, um dem Stress und dem Alltag der Zivilisation zu entfliehen. Jede ist etwas Besonderes: Santorini mit seinem Vulkankrater, Naxos mit seinem fruchtbaren Inselinnern und Mykonos mit seinem schillernden Nachtleben.
Anita Plozza
Mykonos: blaue Fenster und Türen in schneeweissen Gassen. (Bild: Karte oas)

Mykonos: blaue Fenster und Türen in schneeweissen Gassen. (Bild: Karte oas)

Anita Plozza

Bei «Inselhüpfen» denkt man im ersten Moment nicht nur an Entspannung. Diese Ferienform bietet aber nebst vielen verschiedenen Eindrücken und Erlebnissen auch immer wieder Zeit zum Relaxen – beispielsweise auf den Kykladen im Ägäischen Meer.

Von Zürich fliegen wir die Insel Santorini an. Schon der erste Anblick fasziniert: Unvermittelt steigen aus dem tiefblauen Meer 300 Meter hohe Kraterwände auf, hoch oben klammern sich schneeweisse Häuserwürfel an die brandroten Kämme. Santorini, die südlichste Insel der Kykladen, ist der bizarr geformte Restkörper eines gigantischen Vulkans, der um 1625 v. Chr. in einer der gewaltigsten Eruptionen der Weltgeschichte ausbrach.

Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel wird klar: Das Klischee, dass auf Santorini gar nichts geht ohne Maulesel, stimmt tatsächlich. Und gleich nach der Ankunft im Hotel wird auch klar, dass der Weinanbau auf Santorini zwar ein Ding der Unmöglichkeit scheint, ein geschickter Landwirt das Unmögliche aber möglich gemacht hat. Trotz scharfem Wind, heisser Sonne, wenig Regen und viel zu steilen Hängen. Der perfekt gekühlte Rosé, Willkommensapéro im Hotel Caldera-Dolphin hoch über den steilen Felsen, war jedenfalls herrlich.

Einmal im Leben in Oia

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Vulkan, aus dessen Kraterrand der Archipel Santorini besteht, wieder ausbricht. Seit 2011 rumort es wieder bedrohlich unter der Inselwelt, die sich in atemberaubender Kulisse befindet. Und doch ist Santorini ein Touristenmagnet. Durchschnittlich fünf Kreuzfahrtschiffe laufen die Inseln täglich an. «Während der Hauptsaison habe ich tatsächlich mal 14 Kreuzfahrtschiffe an einem Tag gezählt. Dann gehört unsere kleine Insel den Touristen aus der ganzen Welt», erzählt die freundliche Kellnerin in einem der Dachterrassen-Restaurants in Oia. «Der schönste Ort der Welt», «Unvergleichlich» und «Einmal im Leben muss man den Ort besuchen» – solche Aussagen hört man über Oia von denen, die schon einmal hier waren. Und ja, es ist ein ganz spezieller Ort. Kaum zu beschreiben.

An schwarzen Lavastränden

Die einzigartige Landschaft, aber auch die grossartigen Ausgrabungsfunde – darunter viele herrliche Wandfresken, die Tausende von Jahren unter einer 60 Meter dicken Bimssteinschicht verschüttet lagen – haben Santorini zu einem der beliebtesten Ziele des Mittelmeerraumes gemacht. Grund genug, die hochinteressante Insel während einer Fahrt im Mietauto zu entdecken.

Zum Inselhopping gehört auch Strandhopping: Santorini hat unzählige Strände. Los geht es unterhalb von Oia, Ammoudi und Armeni. Nördlich von Oia liegen die Strände von Baxedes. Natürlich sind es schwarze Lavastrände, die sich über ein ganzes Stück die Küste entlang erstrecken. Es werden einige wenige Liegen und Schirme zur Vermietung angeboten. Hier findet man fast nur Einheimische. An der Strasse im Bereich der Strände stehen auch vereinzelt ein paar Tavernen. Dieser Küstenabschnitt ist beeindruckend, also endete hier unser Beachhopping. Schöner wirds nicht mehr.

Naxos ist auch die Wanderinsel

Mit der Sea-Jet-Fähre verlassen wir nach drei Tagen Santorini. Gut zwei Stunden dauert die Überfahrt auf die Insel Naxos. Wir legen in Naxos Stadt oder Chora, wie die grösste Stadt der Insel auch genannt wird, an. Chora heisst übrigens Herz – und ist wie ein Amphitheater an der Westküste der Insel entlang gebaut. Der Hafen in Naxos ist der Grösste in der Ägäis.

Natürlich steht auch auf Naxos das obligate Beachhopping auf dem Programm. Nebst versteckten Buchten, privaten Hotelstränden und öffentlichen Beaches gibts auch viele FKK-Strände.

Naxos gilt aber mit seinen bis zu 1000 Meter hohen Bergen auch als Wanderinsel. Das bergige Landesinnere zieht sowohl Wanderer als auch Velofahrer an. Eine Reise bietet sich insbesondere in den milden Frühjahrsmonaten an. Dann erwacht die Insel aus dem Winterschlaf und präsentiert sich im schönsten Blütengewand. Gut beschilderte Wanderrouten führen über schroffe Felsmassive und durch reizvolle Täler mit weitläufigen Olivenhainen. Typisch sind auch die vielen Weinstöcke, die laut Legende einst von Weingott Dionysos höchstpersönlich angepflanzt wurden. Eine willkommene Rast findet sich in einer der traditionellen Tavernen der umliegenden Bergdörfer: Griechische Köstlichkeiten wie Moussaka und ein Glas Wein aus einheimischem Anbau stärken uns für den Aufstieg auf den knapp 1000 Meter hohen Zeus-Berg. Im Juni ist diese Wanderung gut machbar, während der heissen Sommermonate wohl um einiges anstrengender.

In die Zeus-Höhle

Göttervater Zeus soll der Mythologie zufolge den Grossteil seiner Kindheit auf Naxos verbracht haben. Charakteristisch für die Berglandschaft sind die vielen Höhlen, die sich im Laufe der Jahrhunderte in das Felsmassiv gegraben haben. Sehr gut zugänglich ist die Zeus-Höhle, die sich auf halber Höhe des Zeus-Berges befindet. Touristen, die wir beim Höhlenausgang antreffen, berichten von tiefen Höhlendecken aus Marmor, die teilweise mit Tropfsteinen behangen sind. Die bekommt zu Gesicht, wer sich, ausgerüstet mit einer Taschenlampe, mehrere Meter in die dunkle Höhle hineinwagt.

Bloody Mary und Detox-Drink

Sie wird die Perle des Mittelmeers genannt. Sie ist es. Wer einmal auf Mykonos war, der kommt wieder. Denn auf dieser Insel stimmt alles: das Essen, die Herzlichkeit der Menschen, die Shops, der Strand, die Stadt, aber noch mehr das Lebensgefühl, die Freiheit, die einen im Herzen trifft, sobald man im Hafen eingefahren ist.

Hier vergisst man alle Sorgen, schaut aufs blaue Meer hinaus oder zu den weissen Häusern mit ihren bunten Fensterläden und findet Ruhe. Mykonos ist Luxus und Gemütlichkeit, Bloody Mary und Detox-Drink in einem – aber auch Promi-Spot und Hippie-Mekka.

Santorini, Naxos und Mykonos

Bild: oas

Bild: oas

red. Die Kykladen eignen sich durch die Nähe zueinander bestens, um verschiedene Inseln gleichzeitig zu entdecken. Eine einwöchige Inselkombination Santorini–Naxos–Mykonos ist bei Hotelplan ab Fr. 1242.– erhältlich. www.hotelplan.ch


Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Pressereise, zu der Hotelplan eingeladen hatte.

Santorini: Von einem schwarzen Strand zum anderen – die Insel bietet unzählige Badebuchten. (Bild: Karte oas)

Santorini: Von einem schwarzen Strand zum anderen – die Insel bietet unzählige Badebuchten. (Bild: Karte oas)

Fischerromantik in einer Bucht auf Naxos. (Bilder PD)

Fischerromantik in einer Bucht auf Naxos. (Bilder PD)

Die Portara von Naxos – ein Fragment des Apollon-Tempels – gilt als Wahrzeichen der grössten Insel der Kykladen. Das Tor steht auf einer Halbinsel vor der Hauptstadt Naxos. (Bild: Karte oas)

Die Portara von Naxos – ein Fragment des Apollon-Tempels – gilt als Wahrzeichen der grössten Insel der Kykladen. Das Tor steht auf einer Halbinsel vor der Hauptstadt Naxos. (Bild: Karte oas)

Weisser Zaungast: der Pelikan. (Bild: Karte oas)

Weisser Zaungast: der Pelikan. (Bild: Karte oas)

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