Naturspektakel
Grund für diese Riesenwellen ist nicht ein Sturm

Der Mond ist es, der im Herbst den Qiantang-Fluss in China in ein schäumendes Meer verwandelt. Tausende strömen herbei, um den «Silbernen Drachen» zu bestaunen, wie die wohl eindrücklichsten Gezeitenwellen der Welt von der Bevölkerung genannt werden.

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Fast drei Meter hoch und bis zu 40 Stundenkilometer schnell können sie werden, die Gezeitenwellen, die sich jeweils vom Ostchinesischen Meer her den Qiantang-Fluss hinauf pflügen.

Immer im Herbst sind die Wellen besonders hoch, dann locken sie tausende Schaulustige an, die sehen wollen, wie der «Silberne Drache» auf die Stadt Hangzhou zurollt und sich dort schäumend am Ufer aufbäumt.

In weltweit 80 Flüssen ist dieses Phänomen bei Flut zu beobachten, schreibt «National Geographic», doch keine Gezeitenwelle ist so berühmt wie jene im Qiantang-Fluss. (smo)