GUT ZU WISSEN: Standortwechsel mehrerer Marken

Bereits zum 88. Mal lockt der Autosalon mit einer Fülle an Neuheiten und spannenden Studien die Autofans vom 8. bis 18. März nach Genf in die Palexpo-Hallen.

Jürg A. Stettler
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Übersichtsplan der Genfer Palexpo-Hallen. (Bild: PD)

Übersichtsplan der Genfer Palexpo-Hallen. (Bild: PD)

Der «Geneva International Motor Show GIMS» bleibt vom 8. bis 18. März 2018 der Treffpunkt für Autofans. Dieses Jahr müssen sich Routiniers jedoch umstellen, denn mehrere Marken haben auf den 106'000 Quadratmetern in den ­wiederum voll besetzen Palexpo-Hallen ihren angestammten Standort gewechselt. So übernimmt Aston Martin den durch Opel freigewordenen Platz zum Expandieren. Jaguar und Land Rover profitieren ebenfalls von mehr Standfläche. Und Citroën und Peugeot sind nun erstmals als PSA-Gruppe vereint.

In Genf fehlen werden dagegen wie eingangs erwähnt Opel, dazu Cadillac, Chevrolet, DS, Infiniti, Lotus, Mini und Tesla. Dafür nutzen exklusive Kleinhersteller sowie Tuner die Chance und rückten in die Haupthallen auf. Etwa Pal-V mit seinem Flugauto, Volvos neue Elektromarke Polestar, W Motors mit dem Supersportler aus Dubai oder auch der Elektro-Überflieger Rimac aus Bosnien-Herzegowina.

Spannend für Genf-Besucher, die sich für effiziente Autos interessieren: Mit der App «Salon Car Collector» finden sie nun Fahrzeuge mit tiefem CO2-Ausstoss und Energielabel A oder B leichter. Fotografiert man die sparsamen Flitzer, kann man gar an einem Wettbewerb teilnehmen und einen Ford Mondeo Hybrid (Wert: 39 900 Franken) gewinnen. Spannend sicherlich auch die Sonderschau von TAG Heuer in Halle 3, die Rennsport und Luxus-Uhrmacherkunst perfekt verbindet.

Jürg A. Stettler