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HONDA: Der elegantere Bruder

Seit vielen Jahren ist der Civic ein sicherer Wert im Honda-Modellprogramm. Neben dem Hatchback ist nun auch die Stufenhecklimousine Sedan erhältlich.
Der Honda Civic in der Limousinenkarosserie überrascht mit Feinheiten.

Der Honda Civic in der Limousinenkarosserie überrascht mit Feinheiten.

Wer an Autos von Honda denkt, bringt die japanische Marke ganz schnell mit dem Modell Civic in Verbindung. Seit 1973 gehört dieses Fahrzeug zum Strassenbild der Schweiz, insgesamt wird es in 170 Ländern verkauft. Wie wichtig dieses Auto für Honda ist, belegt auch der Umstand, dass 20 Prozent der Produktion auf den Civic entfallen. Mittlerweile ist die zehnte Generation des Bestsellers auf dem Markt, der als Hatchback schon seit Frühling zu haben ist. Als zweite Karosserie-Variante hat nun Honda die viertürige Stufenhecklimousine Civic Sedan nachgeschoben. Und später im Sommer rundet der Civic Type R das Angebot in der Schweiz ab.

Rein optisch unterscheidet sich der Sedan auf den ersten Blick nur am Heckteil vom kompakten Hatchback. Bei genauerem Hinsehen fällt aber auf, dass die Lufteinlässe in der Frontschürze beim Sedan kleiner und eleganter sind. Eleganz ist denn auch das Stichwort und macht den Unterschied zwischen diesen beiden Versionen. Der Honda Civic Sedan ist mit seiner fliessenden Dachlinie so etwas wie der elegantere Bruder des Civic Hatchback. Die Karosserie des Sedan ist insgesamt weniger hoch als beim Vorgängermodell, was vor allem auch bei der Motorhaube auffällt. Dafür hat das Auto beim Radstand zugelegt, was mehr Platz im Innenraum schafft. Und auch der Kofferraum profitiert davon: Sein Fassungsvolumen beträgt nun 519 Liter – 75 Liter mehr als früher. Obwohl das Fahrzeug länger und etwas breiter ist, wiegt es mit rund 1300 Kilogramm weniger als der Vorgänger und verfügt über eine 25 Prozent steifere Karosserie.

Verändert hat sich auch die Motorisierung: Dem Trend zum Downsizing folgend, wird nun der Civic Sedan von einem neuen 1,5-Liter-VTEC-Turbomotor mit 182 PS angetrieben, der das 1,8-Liter-Aggregat abgelöst hat. Für den Sedan bieten Honda nur diesen einen Vierzylindermotor an. Dafür können die Kunden zwischen einer Handschaltung mit sechs Gängen oder einem stufenlosen CVT-Automatikgetriebe auswählen. Bei ersten Testfahrten hat sich gezeigt, dass bei der Stufenhecklimousine der Turbomotor und das CVT-Getriebe gut zusammenpassen und harmonieren.

Fahrer muss kaum je einmal übergreifen

Einen guten Eindruck hinterliess bei den Testfahrten auch die sogenannte elektrische Doppelritzel-Servolenkung mit variabler Übersetzung. Die Lenkung ist so konzipiert, dass der Fahrer umso weniger drehen muss, je enger die Kurve wird, damit man kaum je übergreifen muss. Bemerkenswert ist, dass beim neuen Civic in allen Versionen die gleichen aktiven und passiven Sicherheitssysteme eingebaut sind. Der neue Honda Civic Sedan ist in Kombination mit der Handschaltung ab 26 000 Franken zu haben. Wählt man das CVT-Getriebe, kostet das Auto 2300 Franken mehr.

Michael Baumann

Hinweis

Infos unter: www.honda.ch

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