WOCHENSTERNE: Altlasten, Tatendrang, Sehnsucht nach Erlösung

Merkur ist zwar ab Freitag wieder direktläufig, steht aber die ganze Woche unter dem vernebelnden Einfluss des Neptun. Da fällt es schwer, den Tatendrang des Widderzeichens zielgerichtet zu entfalten. Das sagen uns die Sterne vom 28.März bis 4.April.

Claude Weiss
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Donnerstag und Freitag wälzen wir mit dem Mond in Steinbock ernste Gedanken und fühlen uns schnell einmal von Pflichtgefühlen erdrückt. Unverarbeitete Dinge aus der Vergangenheit drängen in unser Bewusstsein, und wir möchten uns am liebsten durch mutige Handlungen von Altlasten befreien. Dies geht aber nur, wenn wir lösungsorientiert vorgehen und zum Kern des Problems vordringen, was unser Wunschdenken erschwert. Bessere Karten haben wir dazu am Wochenende, wenn am frühen Samstag­morgen der Mond in den Wassermann wechselt, und der Mars am Sonntag ins Sternzeichen Zwillinge geht. Plötzlich gelingt es uns, kreative Wege aus der Sackgasse zu finden und die Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Wir werden aktiv und verändern unsere Situation durch eine innovative Betrachtungsweise. Der Montagmorgen und die Zeit bis zum frühen Nachmittag eignen sich dazu, davon einiges im Alltag umzusetzen. Danach fühlen wir uns in einer hilfsbereiten Stimmung und vom Wunsch beseelt, Lösungen für Probleme von Nahestehenden und Mitmenschen zu finden. Wir zeigen Empathie und kommen damit gut an. Wird von uns jedoch nüchterne Effizienz verlangt, fühlen wir uns am falschen Ort. Der Mond, der bis Mittwochabend im Fischezeichen weilt, veranlasst uns nämlich häufiger zum Träumen, und wir sehnen uns mehr nach schönen Momenten mit lieben Menschen als nach harter Arbeit.

Hilfsbereitschaft und Empathie

Wie wir diese Tage im Arbeitsbereich erleben, hängt stark davon ab, was wir beruflich tun und wofür wir unsere Energie einsetzen. Sind wir in einem helfenden oder dienstleistungsorientierenden Beruf tätig, entschädigen uns menschliche Kontakte und Begegnungen für unsere zurzeit starke Sehnsucht nach Verbundenheit und Nähe. Es tut uns auch gut, uns nützlich zu erweisen. Wir ärgern uns jedoch, wenn die heimlich erwartete Dankbarkeit ausbleibt. Auch brauchen wir die Vision, eine Arbeit zu verrichten, die sinnvoll ist und zum Wohl des Ganzen beiträgt.

Im Kreis lieber Menschen

Richtig auftanken können wir zurzeit vor allem im Kreis Nahestehender, Familienmitglieder und Partner, mit denen wir uns liebevoll verbunden fühlen. Dies ist auch eine schöne Zeit für Urlaub in der Natur und insbesondere am Wasser. Romantische Ferien, in denen wir die Seele baumeln lassen, aber zusammen auch spontan etwas unternehmen, sind nun ideal, um uns wohlzufühlen. Wer zu Hause bleibt, kann sich von dieser befreienden Dimension des unbelasteten Dahingleitens nach Feierabend etwas holen. Willkommen ist auch die allfällige Gelegenheit zu einer Geschäftsreise, die einen willkommenen Tapetenwechsel bringt. Für Alleinstehende ergeben sich in dieser Zeit hervorragende Gelegenheiten für spontane, ungezwungene Kontakte. Der Wunsch nach Verbundenheit bringt uns mit andern zusammen und hilft, trennende Barrieren herunterzureissen. Unterstützend wirkt es auch, dass wir uns in der Begegnung – als vorher noch Unbekannte – plötzlich zusammen in einer unerwarteten Situation wiederfinden können und dabei merken, dass wir uns einiges zu sagen haben.