WOCHENSTERNE: Aufbruchsstimmung

Die Woche beginnt mit einem eindrücklichen Stier-Neumond in Konjunktion mit dem innovativen Uranus. Dies ermöglicht es, gangbare Wege aus der drohenden Sackgasse wirtschaftlichen Niedergangs zu finden. Das sagen uns die Sterne vom 23. bis 29.April.

Claude Weiss
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(Bild: Fotolia)

Vor knapp drei Monaten ereignete sich am 24./25.Januar der Wassermann-Neumond, der das chinesische Neujahr der Ratte einläutete und auf traurige Art in die Annalen einging. Die Provinz Hubei, mit der Grossstadt Wuhan, war abgeriegelt und sämtliche Neujahrsfestlich­keiten abgesagt worden. Noch war für uns alles weit weg und unser Mitgefühl galt den gebeutelten Einwohnern der Provinz. Wir staunten aber auch, mit welcher Konsequenz ein autoritäres Regime fähig ist, sich aufdrängende Massnahmen umzusetzen. Aus astrologischer Sicht ist im Falle eines unerwarteten, sich rasch ausbreitenden gefährlichen Virus – eine unangenehme Entsprechung des Uranus und Wassermann- Prinzips – unsentimentales, dezidiertes Handeln gemäss neuesten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen aber genau das Richtige. In der Zwischenzeit ist das gefährliche Coronavirus nun auch bei uns angelangt und jagt uns auf heftige Art aus der Komfortzone. Es bedroht neben unserer Gesundheit unseren Wohlstand und zwingt uns, unser Leben anders zu organisieren.

Stier-Neumond auf Uranus

Die in unserem Land eingeführten Massnahmen waren nach allgemeinem Dafürhalten der Situation angemessen. Inzwischen macht sich aber eine gewisse Ungeduld bemerkbar und die Kosten, ebenso wie die psychologischen und sozialen Belastungen des Lockdowns werden immer mehr Menschen bewusst. Der Neumond vom 23.April im Stier, ein Zeichen, welches sowohl mit körperlichem Wohlbefinden als auch mit praktikablen wirtschaftlichen Lösungen zu tun hat, kann hier die Wende bringen. Dafür sorgt der gleichzeitig anwesende Uranus, der neue Wege aus Sackgassen und Stagnation anzeigt. Unter solchen Konstellationen wächst die Bereitschaft, zwecks mehr Bewegungsfreiheit und grösserer Lebensqualität etwas zu riskieren. In Anbetracht der vom vorsichtigen Jungfrau-Zeichen regierten Schweiz können wir dabei davon ausgehen, dass die eingegangenen Risiken sich in einem vertretbaren Rahmen halten. Astrologisch würde jedenfalls passen, dass drei Monate nach dem damaligen Start der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Coronavirus-Krise unter der Prägung eines Wassermann-Neumondes zur Zeit des folgenden Stier-Neumondes in Konjunktion mit Uranus eine erste Wende zum Besseren eingeleitet wird.

Im neuen Lebensmodus

Für uns alle dürfte damit die Zeit gekommen sein, uns auf die nächste Etappe einer Krise einzustellen, die uns wohl leider noch längere Zeit beschäftigen wird. Denn das Wiedererlangen von mehr Bewegungsfreiheit setzt voraus, dass wir weiterhin Vorsichts- und Abgrenzungsmassnahmen bewusst und diszipliniert einhalten. Zurück in den früheren Zustand der Sorglosigkeit sind wir damit nicht entlassen. Vielleicht nehmen wir dabei aber innere Umstellungen vor, die auch im Umgang mit der nächsten sich vor uns auftürmenden Herausforderung der Klimakrise hilfreich sind. Im lebensfrohen und geniesserischen Stierzeichen kann dies auch heissen, das, was wir haben und was uns umgibt bewusster zu schätzen, statt stets auf dem Sprung zum nächsten ausgefallenen Hype zu sein.