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WOCHENSTERNE: Der zweifelhafte Wert gut gemeinter Ratschläge

In dieser hektischen Zeit neigen wir dazu, uns in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Weil wir es gut meinen. Damit machen wir aber alles nur komplizierter. Das sagen uns die Wochensterne vom 29. November bis 5. Dezember.
Claude Weiss

Es mag einem edlen Antrieb entspringen, sich ohne Zögern einzubringen, wenn Not am Mann ist. Wenn wir sehen, dass die Dinge ins Stocken geraten sind, schwungvoll einzugreifen, damit sich das stehen gebliebene Rad wieder zu drehen beginnt. Im Falle von Missverständnissen und Entfremdung durch gutes Zureden vermittelnd einzuwirken, damit das Verbindende wieder zur Leuchtschnur wird. Bei einem Streit die entzweiten Parteien dazu zu ermahnen, sich im Interesse der Kontinuität gemeinsamer Werte miteinander zu versöhnen und kleinliche Differenzen hinter sich zu lassen. Die Gefahr ist bei diesem Vorgehen jedoch, dass, zu Gunsten eines oberflächlichen Anscheins von Harmonie, bestehende Gegensätze nicht wirklich geklärt werden. Differenzen werden übertüncht, damit alles weitergeht, denn es macht sich niemand die Mühe, Ursachen von Zerwürfnissen auf den Grund zu gehen, wenn dies mit grösserem Aufwand verbunden ist. So muss man sich nicht wundern, wenn in zwischenmenschlichen Beziehungen im einen Moment alles noch im Lot scheint, wenig später, wie aus dem Blauen heraus, aber die Fetzen fliegen.

Drang nach schnellen Erfolgen

Mit unserer auf Aktivität und schnelle Erfolge ausgerichteten Haltung riskieren wir, durch unser Drängen und unsere Unachtsamkeit Gegensätze aufzubauschen und zuzuspitzen, obwohl wir meinen, das Gegenteil zu bezwecken. Noch bis zum 6. Dezember ist Merkur rückläufig, und auch der ihm folgende Neumond vom 7. Dezember hat es hinsichtlich Überaktivität und einer Neigung zu fehlgeleiteten Handlungen in sich. Zweimal überlegen, bevor wir handeln, und bei bevorstehenden Entscheidungen darüber schlafen, ist in der nächsten Zeit Gold wert. Den Start wichtiger Projekte verschieben wir ohnehin besser auf die Zeit ab dem 10. Dezember. Heisst das aber für die nächste Zeit, die Hände in den Schoss legen und nichts tun? Das dürfte uns nicht gelingen. Besser ist es, die Energie, über die wir zurzeit verfügen, für gemeinsame Unternehmungen einzusetzen, bei denen nicht wir, sondern andere federführend sind. Gehen wir ganz in einer Aufgabe auf, bei der unser Ego aussen vor bleibt, kann sich unsere Dynamik nämlich auf grosszügige Art entfalten. Auch künstlerische Aktivitäten profitieren vom hohen Energiepegel dieser Zeit, und dies gilt ebenfalls für Urlaub in der Natur, im Schnee oder am Wasser.

Grosszügige Visionen entwerfen

Die Zeit eignet sich auch, um Visionen eines erfüllteren Lebens zu entwerfen. Welche Vorstellungen und Ideale beflügeln uns? Bei welchen Aktivitäten haben wir den Eindruck, über uns hinauszuwachsen? Teil eines grösseren Ganzen zu werden? Inspirierende Impulse können wir nun sammeln und kanalisieren, um sie in unsere guten Vorsätze für das neue Jahr einfliessen zu lassen. Wenn wir das Gefühl haben, etwas für eine ökologischere und humanere Welt zu tun, fühlen wir uns im Element. Dies gilt auch für alles, was uns geliebten Mitmenschen und Familienmitgliedern näherbringt.

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