WOCHENSTERNE: Die verführerische Macht der Träume

Kurz vor Vollmond erleben wir eine inspirierende Woche, die uns vielversprechende Visionen näherbringt. Wer realistisch bleibt und Wege findet, diese umzusetzen, erlebt eine produktive Lebensphase. Das sagen uns die Sterne vom 5. bis 11.Dezember.

Claude Weiss
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(Bild: Fotolia)

Auch wenn die Auseinandersetzung mit unseren Grenzen in Liebes- und Geldangelegenheiten zunehmend ihren Tribut fordert, kommen in diesen Tagen unsere Träume und Visionen nicht zu kurz. Die im Schützezeichen nach Sinn und Wachstum strebende Sonne macht ein Quadrat zum Neptun, was unsere Fantasie gewaltig anregt. Es fehlt uns nicht an Ideen, die wir, mit dem ebenfalls vorhandenen harmonischen Trigon des Mars, zielstrebig umsetzen könnten. Die Frage ist allerdings, ob wir – mit ausreichender Bodenhaftung ausgestattet – selbst etwas unternehmen oder erwarten, dass uns «die gebratenen Tauben in den Mund fliegen». Nur wenn wir die Realisierung unserer Träume selbst an die Hand nehmen, haben wir die Chance, dass es so herauskommt, wie wir uns dies wünschen. Dazu eignen sich insbesondere Projekte, die auf die Seele ansprechende Symbole, Nächstenliebe und Partizipation ausgerichtet sind und den Menschen helfen, mit ihren Problemen besser umzugehen. Auch steht dabei eine dienstleistungsorientierte Haltung im Vordergrund. Erwarten wir hingegen, dass andere unsere Wünsche umsetzen, laufen wir Gefahr, für die Verwirklichung von deren Vorstellungen eingespannt zu werden. So sollten wir aufpassen, nicht verführerisch klingenden Versprechungen auf den Leim zu gehen und dadurch Täuschungen zu erliegen. Sonst werden aus Träumen vielleicht Albträume.

Beziehungen bereinigen

Dauerhafte und solide Beziehungen gedeihen am besten auf dem Boden eingeschränkter Ich-Erwartungen. Wer fähig ist, so zu handeln, wie er/sie sich wünschen würde, dass auch der andere handelte, bringt dazu gute Voraussetzungen mit. An solche Prinzipien eines ausgewogenen Gebens und Nehmens werden wir in diesen Tagen erinnert, insbesondere um den 10. und 11.Dezember, wenn die Venus eine Konjunktion mit dem Saturn bildet. Man kann es auch so sehen, dass dies beinhaltet, vom andern nicht etwas zu fordern, was wir nicht auch zu geben bereit wären. «In guten wie in schlechten Zeiten» zusammenhalten, ist eine weitere Entsprechung dieses Prinzips, dessen Einhaltung Vertrauen und Sicherheit vermittelt. Sind diese Voraussetzungen in unserer Partnerschaft nicht (mehr) gegeben, so erleben wir dies zurzeit als Defizit, und dies kann zur Folge haben, dass wir die Beziehung innerlich abschreiben oder diese beenden. Vielleicht machen wir aber auch die Erfahrung, dass dieser Schritt durch unser Gegenüber eingeleitet wird.

Finanzen in Ordnung bringen

Eine ähnliche Aufmerksamkeit erfordert unsere finanzielle Situation. Haben wir zu hohe Schulden, so ist nun höchste Zeit, diese abzubauen. Wir wünschen uns Sicherheit und dies bedeutet, unsere Ausgaben im Griff zu haben. So ist dies der Moment, um Verantwortung für unsere Finanzen zu übernehmen. Im positiven Fall bauen wir Abhängigkeiten ab und üben uns darin, autonomer und freier zu werden. Auch ein Verlust kann uns nun daran erinnern, dass wir auf die falsche Karte gesetzt haben, und es in Zukunft wichtig sein wird, vorsichtiger oder nach anderen Kriterien zu investieren.