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WOCHENSTERNE: Drang nach Sicherheit und Geborgenheit

Mit dem heutigen Vollmond wird eine Woche eingeläutet, in der wir unsere Wunden lecken und uns nach Sicherheit sehnen. Dazu trägt auch der rückläufige Mars bei, der uns mit Schwachstellen konfrontiert. Das sagen uns die Sterne in der Woche vom 28. Juni bis 4. Juli.
Claude Weiss

Der Vollmond vom 28. Juni, der im Steinbockzeichen und in Konjunktion mit Saturn stattfindet, hat es in sich: Grundsätzlich sehnt sich die Sonne in Krebs nach der emotionalen Sicherheit, die Heim und Familie vermitteln. Im trauten Zusammensein mit Nahestehenden möchten wir uns von den Heraus­forderungen der Aussenwelt erholen und auftanken. Dabei hegen wir unter dem Einfluss des strengen Saturns jedoch recht hohe Erwartungen an unsere Mitmenschen, die diese nur schwer erfüllen können. So prallen unterschiedliche Vorstellungen und Prinzipien aufeinander, da Nach­giebigkeit und Kompromissbereitschaft zurzeit nicht zu unseren Stärken gehören. Das Resultat können Gefühle der Einsamkeit sein, umso mehr, als wir uns von einer unnahbaren Seite zeigen. Dieser Teufelskreis lässt sich erst durchbrechen, indem wir uns vergegenwärtigen, wie wichtig uns der andere ist, und unsere selbstgerechte Haltung aufgeben. Indem wir uns auf das Gemeinsame besinnen, bauen wir Brücken, die uns und unserem Gegenüber ermöglichen, ohne Gesichtsverlust wieder aufeinander zuzugehen.

Altlasten überwinden

Der Planet Mars, der seit gestern rückläufig ist, bringt nicht befriedigend abgeschlossene Auseinandersetzungen aus der Vergangenheit erneut an die Oberfläche. So kommen wir bei uns selbst, wie auch bei andern, mit Wunden in Kontakt, die nicht verheilt sind und noch schmerzen. Wenn wir genauer hinschauen, was abläuft, merken wir, dass wir andern bestimmte Verhaltens­weisen und Handlungen vorwerfen und andere dies mit uns tun. Wollen wir nun schmerzliche Entfremdungen vermeiden, bleibt uns nichts anderes übrig, als das Gegenüber anzuhören und unser Verhalten zu hinterfragen. Schon bloss die Bereitschaft, zuzuhören, ohne zu werten, kann sehr hilfreich sein. Vielleicht wird uns dabei klar, dass fremde Verhaltensweisen, die uns zur Weissglut trieben, keiner bösen Absicht entspringen, sondern lediglich Ausdruck einer anders gelagerten Persönlichkeit sind.

Loslassen und vergeben

Hier hilft nur die Bereitschaft, Fixierungen auf Frustrationen und Vorwürfe, die wir hegen, loszulassen. Indem wir uns auf die positiven und grosszügigen Seiten unseres Gegenübers konzentrieren und in Gedanken an schöne gemeinsame Momente anknüpfen, überwinden wir unseren Groll und geben unserer Beziehung eine neue Richtung. Damit tritt trennender Egoismus in den Hintergrund, und wir finden wieder zum Verbindenden. Diese Form der Selbstüber­windung ist wesentlich wirksamer, als dem andern all das heimzahlen zu wollen, was er uns vermeintlich böswillig angetan hat. Überhaupt eignet sich die Zeit des rückläufigen Mars, die noch zwei Monate andauert, besser, um unsere Motivationen und Taten zu reflektieren, als aus einem Affekt heraus zu handeln. Ende August können wir dann loslegen, ohne Gefahr zu laufen, Gegenreaktionen hervorzurufen, die uns zwingen, nochmals von vorne anzufangen.

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