WOCHENSTERNE: Entscheidungen werden gefällt

Die Sonne im Widderzeichen unterstützt ab Freitag dezidiertes Handeln. Dies ist günstig, um zum Widder-Neumond vom 24.März durch mutige Entscheidungen den Gordischen Knoten zu durchschneiden. Das sagen uns die Sterne vom 19. bis 25.März.

Claude Weiss
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Aussergewöhnliche Zeiten ver­langen nach mutigen Entscheidungen. Fühlten wir uns mit der Sonne im Fischezeichen und dem Fische-Neumond vom 23.Februar durch die rasche Ausbreitung des Corona-Virus in Europa verunsichert, wollen wir nun Handlungen sehen. Dazu sind wir bereit, unsere Komfortzone zu verlassen. Dies ist ein klares Zeichen an die Behörden. Taten werden insbesondere um den Widder-Neumond vom 24.März erwartet. An diesem Tag verbindet sich die Durchsetzungskraft dieser Stellung mit der Überzeugung, das Übel müsse an der Wurzel gepackt werden. Astrologisch präsentiert es sich in Gestalt der beiden Aussenseiter Lilith und Chiron, die seit Anfang Februar in Konjunktion zueinander am Anfang des Widderzeichens stehen. Sie zeigen uns auf, wenn in unserem privaten oder kollektiven Leben etwas Wesentliches nicht stimmt. Wenn nun der Widder-Neumond hinzukommt, aktiviert dies unseren Kampfwillen. Etwas zu unternehmen befreit uns von einem Gefühl der Lähmung. Und deshalb mag dies richtig sein, auch wenn wir im Moment vielleicht dazu neigen, übers Ziel hinauszuschiessen.

In Kontakt mit Schattenthemen

Im individuellen Bereich haben Schattenthemen mit Dingen zu tun, die wir bei uns selbst nicht so genau anschauen wollen. Weil sie uns Angst machen oder unserem Selbstbild widersprechen. Es gibt jedoch auch Schattenthemen unserer Gesellschaft und unserer Zivilisation. Wenn wir zum Beispiel zugunsten wirtschaftlichen Wachstums unsere Ressourcen plündern, unsere Umwelt und unser Klima schädigen oder Tiere quälen. In solchen Fällen, bei denen wir sogar unsere Zukunft und jene der Menschheit aufs Spiel setzen, halten uns Chiron und Lilith den Spiegel vor. Chiron konfrontiert uns mit den Grenzen unseres Anspruchs nach mehr und mit der Frage, ob wir uns im Umgang mit der Natur und der Tierwelt ökologisch ver­halten. Steht er – wie schon 1918, als die Spanische Grippe ausbrach – am Anfang des Tierkreises, konfrontiert er uns mit Krankheitserregern wie Viren, die von Tier zu Mensch die Artenbarriere durch­brechen. Immerhin hat dies inzwischen dazu geführt, dass in China die Klein- und Wildtiermärkte offiziell geschlossen wurden.

Lilith: zusätzliche Dringlichkeit

Während Chiron unser Verhältnis zu Natur und Tierwelt ins Lot bringen will, sorgt Lilith dafür, dass die Entwicklungen, die stattfinden, im Einklang mit den Bedürfnissen unserer Seele sind. Sonst legt sie sich quer und verursacht häufig unerwartete Wendungen. Diese stehen meist im Zusammenhang mit Kulturen sowie exotischen Ritualen, die uns fremd sind. Die Lilith unterstützt aber auch Prozesse, die die Vorherrschaft des Patriarchats in Frage stellen, wie dies über die Verurteilung des übergriffigen Filmmoguls Harvey Weinstein, die unlängst stattfand, zum Ausdruck kommt. Die Aktualität solcher Themen kann uns dazu veranlassen, in dieser Woche manche Bereiche unseres Lebens mit neuen Augen zu betrachten und verschiedene Weichen neu zu stellen. Eine Konjunktion zwischen Mars, Jupiter und Pluto unterstützt uns dabei.