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WOCHENSTERNE: Herausforderungen entschlossen begegnen

Die partielle Sonnenfinsternis vom 6. Januar zwingt seit Jahresbeginn zur konsequenten Auseinandersetzung mit bisherigen Versäumnissen. Es ist Zeit aufzuräumen und mit Entschlossenheit neue Pflöcke einzuschlagen. Das sagen uns die Wochensterne vom 10. bis zum 16. Januar.
Claude Weiss

Seit dem letzten Wochenende weht, mit vier Gestirnen in Steinbock und der Sonnenfinsternis vom Sonntagmorgen in diesem ernsthaften Zeichen, ein neuer Wind. Dabei zeigt sich – analog zu früheren Finsternissen dieser Eklipsen-Familie, die alle 18 Jahre stattfinden (zuletzt am 25. Dezember 2000) – dass Sicherheit und wirtschaftliche Sorgen im Vordergrund stehen. Man stellt sich in solchen Zeiten die Frage, ob der Aufschwung, der die letzten Jahre prägte, von Dauer ist oder plötzlich umschlagen könnte. Auch wenn Ängste um die Sicherheit des Arbeitsplatzes noch nicht im Vordergrund stehen, macht man sich Gedanken um die soziale Absicherung im Alter und die Wertbeständigkeit eigener Anlagen. So kann der Eindruck aufkommen, dass das neue Jahr mit einem Paukenschlag begonnen hat.

Realistischer Umgang mit Fakten

Rüde und unvermittelt werden wir in eine neue Realität katapultiert. Dabei kommen wir nicht darum herum, unsere materielle Situation realistisch und ohne vorgefasste Meinung anzuschauen und daraus die Konsequenzen zu ziehen. Dies gelingt am besten, indem wir Tendenzen zur Schönfärberei widerstehen. Wichtig ist, dass wir den Fakten, so wie sie sind, ins Auge schauen und eine neutrale Risikoabschätzung vornehmen. Dazu gehört auch, sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden. In welchen Bereichen können wir durch Ausbau und Entfaltung unserer Fähigkeiten weiter punkten und wo sollten wir uns mit Defiziten beschäftigen, die unsere Leistung beeinträchtigen?

Etwas tun, das uns inspiriert

Gleichzeitig ist es hilfreich, uns zu vergegenwärtigen, auf welchen Gebieten und für welche Aufgaben wir eine besondere Begeisterung verspüren. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, solche beflügelnden Impulse vermehrt in unsere Tätigkeit einzubringen. Neben pragmatischen und realistischen Qualitäten, die uns abverlangt werden, verspüren wir zurzeit nämlich den Drang, uns ganz für eine edle Sache einzusetzen, für etwas, das über unsere egoistischen Zielsetzungen hinausgeht. Finden wir eine Möglichkeit, uns für ein entsprechendes Projekt stark zu machen, können wir unser Bestes geben. In diesem Fall haben wir die Möglichkeit, derart in dem aufzugehen, was wir tun, dass allfällige Sorgen um die Zukunft in den Hintergrund treten. Dies ist die beste Voraussetzung, um erfolgreich und zufrieden zu sein. Bietet uns unsere Arbeit diese Möglichkeit, über uns hinauszuwachsen, nicht, haben wir aber immer noch die Chance, die nach überpersönlichem Einsatz strebenden Kräfte im Privaten einzubringen. Dafür eignet sich ein idealistisches Projekt.

Die Kraft der Liebe

Es gibt aber auch die grosse Liebe zu einem Menschen, die unserem Leben einen Glanz verleihen kann, der zugleich auf eine als graue Routine erlebte Arbeit abstrahlt. Das Feuer der Begeisterung erleben wir zurzeit nämlich, wenn wir auf jemanden treffen, der in Resonanz mit uns mitschwingt. Dabei werden leidenschaftliche erotische Gefühle geweckt, die die Kraft haben, uns zu verwandeln.

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