WOCHENSTERNE: Mit den Launen des Moments

Schon ab Freitag übernimmt die Fantasie das Zepter. Dies steigert sich bis zum Fische-Neumond vom Sonntag. Eine wunderschöne Zeit für inspirierende Zweisamkeit abseits einschränkender Alltagspflichten. Das sagen uns die Sterne vom 20. bis 26.Februar.

Claude Weiss
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(Bild: Fotolia)

Das Gefühl der Verbundenheit jenseits trennender Grenzen hat etwas Erhebendes. In einem solchen Klima können Gefühle frei fliessen, mit dem Resultat, dass wir uns zugehörig und geliebt fühlen. Kaum eine Konstellation eignet sich dazu besser, solche Zustände zu erleben, als der Neumond im Fischezeichen, der dieses Jahr am 23.Februar in recht harmonischer Konstellation und für Mitteleuropa im siebten Haus der Beziehungen und Partnerschaften stattfindet. Voraussetzung dazu ist allerdings die Bereitschaft, unvoreingenommen und vorurteilslos auf den Partner zuzugehen. Wenn wir die Möglichkeit haben, zusammen ein verlängertes Wochenende in einer inspirierenden Umgebung zu verbringen, umso besser. Ohne Verpflichtungen und Erwartungsdruck gedeiht unsere Liebe nun am besten. Zusammen den Moment geniessen und uns von den Möglichkeiten und dem Potenzial unserer Liebe beflügeln zu lassen, kann uns in den siebten Himmel versetzen. Voraussetzung für ein Reiten auf Wolke sieben ist allerdings, dass wir alles, was an Ermahnungen und Vorwürfe erinnert, aussen vor lassen.

Nicht der Moment, um schwierige Fragen zu klären

Die Zeit eignet sich somit nicht, um strittige Fragen und sensible Themen zu klären, was mit dem rückläufigen Merkur ohnehin nicht von Erfolg begleitet wäre. Im Vordergrund steht vielmehr, welche Qualitäten uns mit unserem Gegenüber verbinden und in den Bann ziehen. Es stellen sich Fragen wie: Wie können wir unsere Liebe auf der höchsten Ebene der Verbundenheit leben? Indem wir den Mut haben, unsere Gefühle offen zum Ausdruck zu bringen, ohne sie auf die Waagschale zu werfen, schaffen wir ein Vertrauensklima, welches sich auf unsere Beziehung verwandelnd auswirkt. Romantische Gefühle blühen auf. Auch in Freundschaften ist dies eine geeignete Zeit, um das Verbindende zu zelebrieren.

Unterbrochene Abläufe schaffen neue Situationen

Was ist jedoch, wenn keine Möglichkeit vorhanden ist, romantische Momente zu pflegen? Sei es, weil wir Riesenpendenzen an Arbeit abzutragen haben oder keinerlei romantische Beziehung in Sichtweite ist. Auch in einem solchen Fall können sich Situationen ergeben, die uns anderen Menschen näherbringen. Vielleicht sind es gerade Missverständnisse und daraus resultierende Pannen, die einen durchgetakteten Ablauf unterbrechen. Versagt die Technik, kommt aber der Mensch ins Spiel. Hilfsbereitschaft kann nun aufkommen, um auftretende Probleme zu lösen. Auch dies ist eine Möglichkeit, Menschen, die wir im Beruf lediglich von ihrer sachlichen Funktion her kennen, von einer anderen Seite zu erfahren. Wie wir der Hilflosigkeit von jemandem begegnen, der seine Aufgabe auf übliche Art nicht bewältigen kann, mag dazu beitragen, hierarchische Unterschiede abzubauen. Was in solchen Situationen nämlich zählt, ist die Bereitschaft, das neu entstandene Problem gemeinsam zu lösen. Solidarität ist die Qualität, die in solchen Zeiten erlebt werden kann und ein neues Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verbundenheit erzeugt. Damit geht das Gefühl einher, etwas zu bewirken und wichtig zu sein.