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WOCHENSTERNE: Nach dem Loslassen zu neuen Werten bekennen

Mit einem Uranus-Vollmond vom Karfreitag verliess die Sonne das unstete Widderzeichen mit einem Weckruf. Nun stehen, mit der Sonne in Stier, gut durchdachte Engagements an, die vom Herzen kommen. Das sagen uns die Sterne vom 25.April bis 1.Mai 2019.
Claude Weiss

Die Karwoche war geprägt von Erfahrungen des Loslassens und des Abwerfens von Ballast. Noch damit beschäftigt, die Bilder «Schwarzer Löcher» zu verdauen, die uns kunstvoll vernetzte Teleskope ins Wohnzimmer lieferten, wurden wir mit dem symbolisch hochbedeut­samen Brand der Pariser Notre Dame konfrontiert. Von dieser über 800-jährigen Kirche heisst es, sie habe als «Symbol der Beständigkeit» gegolten. Nun erlebt sie, mit der Einweihung des Hauptaltars im Jahre 1182, zurzeit aber eine Rückkehr des Planeten Uranus auf seine Geburtsposition. Und Uranus hat nicht nur mit plötzlichen Veränderungen, sondern auch mit Elektrizität zu tun. Womit die Möglichkeit eines Kurzschlusses als Ursache für den Brand denkbar ist. Unter Uranus­einfluss kann es sein, dass vertraute Sicherheiten ebenso wie Fixpunkte in unserem Leben sich plötzlich in Luft auflösen oder – symbolisch, wenn nicht gar real – in den Flammen aufgehen.

Im Haben oder Sein verankert?

Zwar sind das extreme Entsprechungen, die in dieser Intensität selten vorkommen. Aber – ob diskret oder heftig – die Botschaft ist immer die gleiche: Es stellt sich die Frage, ob wir im Haben oder im Sein ver- ankert sind. Vielleicht werden wir durch das, was passiert, auch derart aufgerüttelt, dass frische Lebensgeister in uns geweckt werden und wir mit grosser Bestimmtheit eine neue Richtung einschlagen. Handelt es sich bei dem Geschehen um etwas, das verschiedene Menschen tief berührt, kann von einem Ereignis auch eine tief verwandelnde Kraft ausgehen, die dazu motiviert, kleinliche Differenzen beiseitezuschieben und gemeinsam an grossen Veränderungen mitzu­wirken. Dann kann das, was zunächst als unüberwindbar scheinender Verlust erlebt wurde, zum Fanal für eine neue Zeit werden. Wünschen wir dem französischen Volk und insbesondere den Parisern, dass sie die Gelegenheit nutzen.

«Lebendiges» konsolidieren

Seit Ostersamstag steht nun die Sonne im Stierzeichen, und sie ging am letzten Dienstag über den Uranus. Dies entspricht – nach einer Zeit des Abwerfens von Ballast – einer Chance, das zu festigen, was sich als vital und zukunftsträchtig anfühlt. Dabei unterstützt uns das Stierzeichen dazu, die Grenzen unseres Reviers klarer abzustecken, damit wir uns innerhalb dieser sicher entfalten können. Dies hat auch mit dem in Beziehungen beanspruchten Freiraum zu tun. Dabei reagieren aber nicht nur wir allergisch, wenn dieser missachtet wird. Die anderen tun es auch, und es braucht Achtsamkeit, damit zu solchen Zeiten nicht Differenzen aufbrechen, die unser Zusammensein mit anderen in Frage stellen.

In Sackgassen geraten wir, wenn wir uns in der Meinung wiegen, wir hätten alles richtig gemacht und uns zufrieden zurücklehnen. Haben wir mit unserem Verhalten den anderen im Regen stehen gelassen, ist nichts erreicht. Wer hilfsbereit auf den anderen zugeht, wirkt hingegen Wunder. Wissen wir, was wir wollen, sind wir auch besser fähig, in kleinen Dingen nachzugeben.

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