WOCHENSTERNE: Pragmatisch an die Dinge herangehen

Diffuse Ängste und unrealistische Erwartungen können nun zu Problemen führen. Pragmatisches und gut abgestütztes Vorgehen hilft hingegen weiter und schafft die gewünschte Verankerung und Erdung. Das sagen uns die Sterne vom 14. bis 20.Mai.

Claude Weiss
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(Bild: Fotolia)

Venus als Planet der Liebe, der partnerschaftlichen Verbundenheit, aber auch unserer sinnlichen Bedürfnisse, steht zurzeit rückläufig und in Spannung zum täuschungsanfälligen Neptun. Dies macht es uns nicht leicht, mit unseren Erwartungen auf dem Boden zu bleiben. Gross ist die Neigung abzuheben und den Partner für all das verantwortlich zu machen, was uns fehlt. Aus der Erwartungs­haltung von «Du bist alles, was mir fehlt», kann unter solchen Konstellationen schnell einmal ein wutentbranntes «Du hast mir gerade noch gefehlt!» werden. Der Sinn für das gesunde Mass kann uns dabei abhandenkommen. Vieles mag dabei auch durch die Corona­virus-Krise verstärkt werden. Wir möchten nun etliches an Freuden und Erlebnissen nachholen, was in der letzten Zeit zu kurz kam, müssen jedoch realisieren, dass wir uns nicht mehr in der gleichen Welt bewegen, wie jene, die uns von der Zeit vor der Krise vertraut ist. Dabei kann der Mars im Fischezeichen auch Ängste schüren, dass wir uns auf niemanden verlassen können und hinter der nächsten Ecke unsichtbare Gefahren lauern. Aus astrologischer Perspektive erscheint es in dieser Zeit der rückläufigen Venus ratsam, mit Investitionen in Liebes- oder Geldangelegenheiten vorsichtig zu sein. Die Dinge entpuppen sich häufig anders, als wie wir sie zuvor im Blick hatten.

Krisenresistente Stierenergie hilft weiter

In dieser Situation ist es hilfreich, dass die Sonne im realistischen Stierzeichen steht und sowohl mit dem instinktstarken Pluto als auch mit dem zuversichtlichen Jupiter eine harmonische Verbindung eingeht. Mithilfe dieser Energie können wir in der konkreten Welt Fuss fassen und uns im Einklang mit unseren sinnlichen Bedürfnissen fester verankern. Dabei ist das Stierzeichen auch fähig, die Befriedigung momentaner Wünsche auf einen späteren, besser passenden Zeitpunkt zu verschieben, wenn die Umstände dies erheischen. So gelingt es, Kräfte und Ressourcen einzusparen, um sie zur Erreichung längerfristiger Ziele zur Verfügung zu haben. Unter dieser Konstellation können wir uns notfalls sogar damit aussöhnen, dass die rückläufige Venus zuweilen von uns verlangt, innezuhalten und einen Schritt zurückzutreten. Zutiefst weiss die Stiersonne nämlich, dass Eile unnötig ist, um die eigenen Ziele zu erreichen, denn sie ist davon überzeugt, dass das, was ihr zusteht, ihr ohnehin zufliessen wird.

Treue zu sich selbst

Den eigenen Werten verpflichtet durchs Leben gehen und sich nicht unnötig verbiegen kann dabei eine Kraft verkörpern, die uns sehr weit bringt. Damit dies aber nicht in Sturheit ausartet, ist stete Lernbereitschaft erforderlich. Dafür sorgt auf exemplarische Art das Zwillinge­zeichen, das ab dem 21. Mai direkt dem Stierzeichen folgt. Dann ist der Moment gekommen, um sich mit Gott und der Welt auszutauschen und auf diese Weise den eigenen Horizont zu erweitern. An diesem Punkt sind wir jedoch noch nicht angelangt, sodass in dieser Berichtswoche der Akzent noch darauf gerichtet ist, uns konkreten Dingen zu widmen und Pflöcke einzuschlagen.