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WOCHENSTERNE: Romantische Gefühle folgen Experimentierfreude

Mit dem Jungfrau-Vollmond vom Dienstag wechselt die Stimmung von spielerischer Experimentierfreude zu Pflichtgefühlen. Ein Hauch von Romantik hilft uns, unsere Lebensfreude trotzdem zu zelebrieren. Das sagen uns die Wochensterne vom 14. bis 20.Februar.
Claude Weiss

Wer gerne improvisiert und experimentiert, sollte die Tage bis zum Wochenende nicht untätig verstreichen lassen. Noch steht die Sonne in Wassermann und dessen Herrscher Uranus in Konjunktion mit Mars. Dies verspricht Überraschungen und gute Möglichkeiten, sich plötzlich bietende Chancen beim Schopf zu packen und neue Wege zu gehen. Wem diese Zeit, die bereits die letzten drei Wochen prägte, hingegen zu hektisch ist, weil sich von einem Tag zum nächsten vieles verändert und dies zum ständigen Improvisieren zwingt, kann sich hingegen freuen, dass die Sonne am Dienstag ins Fischezeichen wechselt. Mit dem gleichzeitig stattfindenden Vollmond kommt allerdings die ganze Jungfrau/Fische-Achse zum Tragen. Dies bedeutet, dass wir nach einer Zeit, die sich dazu eignete, spielerisch mit neuen Perspektiven umzugehen, wieder nachdenklicher werden. Gefühlsbetonter, bezogener aber auch vorsichtiger, werden wir uns der Pflichten bewusst, die wir gegenüber Nahestehenden haben, und wir schätzen vermehrt Mitgefühl und Verbundenheit. Dachten wir vor kurzem noch, dass das Wichtigste im Leben die persönliche Selbstverwirklichung ist, sehnen wir uns nun in besonderem Masse nach Nähe und Zugehörigkeit. Statt heldenhafte Alleingänge zu zelebrieren, fühlen wir uns mit Nahestehenden im gleichen Boot, und wir spüren, dass es uns dann wirklich gut geht, wenn die Menschen, die wir lieben, ebenfalls glücklich und zufrieden sind.

Feste Bande vermitteln Sicherheit

Vielleicht spüren wir die Veränderung bereits ab dem Wochenende. Neben einer starken Sehnsucht nach gemeinsam erlebter Romantik, spüren wir Verlustängste. Diese können auch unsere materielle Situation betreffen, indem wir uns davor fürchten, Sicherheiten, die uns wichtig sind, zu verlieren. Umso bedeutsamer ist uns die Wärme, die wir von Seiten fester und sicherer Bande erfahren. Sich gemeinsam in einen schützenden Kokon zurückzuziehen, um sich von einer bedrohlichen Aussenwelt abzuschirmen, kann nun zu einem dominanten Bedürfnis werden. Dabei kann es uns gelingen, innigste Gefühle des Zusammenhalts und einer tiefen Seelenverbindung mit einem geliebten Menschen zu erfahren. Zu wissen, warum wir zusammengehören, kann das Geschenk dieser Zeit sein.

Alltag als Chance oder als Falle

Gemeinsamer Alltag kann in dieser Zeit das Gefühl konkret erlebter Verbundenheit bestärken. Vielleicht haben wir zusammen schon einiges erlebt, sind durch Krisen hindurchgegangen und haben diese gemeistert. Dies schweisst zusammen und hilft, notwendige Abstriche an unseren Wunschvorstellungen zu akzeptieren. Auf der anderen Seite kann der Alltag eine Nüchternheit in unsere Beziehung gebracht haben, die uns nun schmerzlich realisieren lässt, welche erhebenden und transzendierenden Qualitäten unserem Zusammensein fehlen. So kann es sein, dass wir der Frage, ob unsere Beziehung durch genügend «Seelennahrung» getragen wird, nun nicht mehr ausweichen können. Ganz im Sinne der Jungfrau/Fische-Achse, die nach einer neuen Austarierung des Gleichgewichts zwischen Möglichem und Wünschbarem verlangt.

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