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Wochensterne: Vom Wesen der kreativen Zerstörung

Mit dem Vollmond vom 24. Oktober kommt ein Prozess zum Abschluss, der mit dem Neumond vom 9. Oktober begann. Dabei lösen sich Formen auf, die uns bisher wichtig erschienen, um neuen Prioritäten Platz zu machen. Das sagen uns die Sterne vom 18. bis 24. Oktober.
Claude Weiss

Wohlstand und Sattheit machen träge. Wir häufen Dinge an, die wir nicht wirklich brauchen, an die wir uns jedoch binden. Wir investieren in Projekte, die wir nicht verstehen, nur weil uns gesagt wird, dass wir damit Geld machen können. Damit werden wir in zunehmendem Masse von anderen Menschen und von Vorstellungen abhängig, die für uns immer schwerer zu hinterfragen sind. Wir handeln gemäss Gewohnheiten und pflegen Beziehungen, die uns unfrei machen. Umso besser ist es, dass es in unserem Leben immer wieder zu Phasen der «kreativen Zerstörung» kommt, denn wir haben danach die Möglichkeit, die Dinge neu zu ordnen. Bequem sind solche Zeiten allerdings nicht. Je mehr wir in Konventionen und einer Vielfalt von Pflichten stecken, umso schwerer fällt es uns, den Abstand zu gewinnen, um die stattfindenden Entwicklungen aus einer übergeordneten Perspektive zu betrachten. In einer solchen Situation kann der Wunsch aufkommen, Tabula rasa zu machen, alles stehen zu lassen, wegzugehen und neu anzufangen. Dies bleibt aber meist ein unverwirklichter Traum.

Überholte Sicherheiten bröckeln

Der Preis, den wir für die Anhäufung von Besitz und Werten bezahlen, die uns nur noch wenig Befriedigung vermitteln, kann uns auch in der Weise bewusst werden, dass Eckpfeiler unseres Wertesystems abbröckeln. Dies hat astrologisch mit dem Neumond vom 9. Oktober zu tun, der im Waagezeichen und im Quadrat zum Pluto stattfand. Bei gleichzeitiger rückläufiger Venus wurde damit eine Zeit eingeläutet, in der wir aufgefordert werden zu überprüfen, welche Werte und Beziehungen uns wichtig sind. Welche menschlichen Verbindungen vermitteln uns Kraft und Lebensintensität und welche Güter besitzen wir, weil sie uns Freude und Genuss bereiten? Dieser Klärungsprozess kommt am Ende der Woche mit dem Vollmond vom 24. Oktober zu einem provisorischen Abschluss. Spätestens jetzt bröckelt unter dem Einfluss des Uranus das ab, was nicht zu uns gehört. Damit steht in Venusangelegenheiten (Liebe, Beziehungen, Lebensgenuss und Geldanlagen) ein «Kassensturz» an. Dass dabei nicht alles nur von uns abhängt, wird klar, wenn wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben.

Auf verlässliche Werte setzen

Zermürbende Beziehungen, in denen wir im Hinblick auf unsere Bedürfnisse nicht auf unsere Rechnung kommen, oder eigenwillige Handlungen von Partnern oder Freunden, die uns vor den Kopf stossen, aber auch schmerzliche Verluste im Zusammenhang mit Fehlinvestitionen können nun Anlass sein, unsere Prioritäten neu zu definieren. Dabei lohnt es sich, uns auf das zu besinnen, was sich lebendig und inspirierend anfühlt. Damit verabschieden wir uns von einer einschränkenden Vergangenheit, schaffen Freiräume für eine vielversprechende Entwicklung und legen das Fundament für eine lohnende Zukunft. Dabei ist es vielleicht nicht einmal erforderlich, dass wir handeln. Es kann sein, dass bereits das Durchexerzieren der uns offenstehenden Möglichkeiten uns vom verspürten Druck befreit.

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