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WOCHENSTERNE: Vorsicht vor unüberlegten Handlungen

Durch einen Befreiungsschlag Einschränkungen hinter sich lassen, erscheint nun verlockend. Die Gefahr ist aber gross, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Abwarten, bis klareres Denken einkehrt, hilft weiter. Das sagen die Sterne vom 4. bis 10.Juli.
Claude Weiss

Gross sind seit der Sonnenfinsternis vom 2. Juli Ungeduld und spontane Handlungsimpulse. Gleichzeitig fehlt es an Klarheit und gesunder Urteilskraft. Bis Sonntag steht kein einziger Planet in einem Luftzeichen, und der Denkplanet Merkur wird am Montag, 8. Juli, rückläufig. In Konjunktion mit Mars und im Quadrat zum sprunghaften Uranus kann man sich dabei kaum eine volatilere und rastlosere Merkurstellung vorstellen. Wir wollen unbedingt vorwärts, übersehen jedoch viele Informationen, und das Resultat sind Fehlentscheidungen, die uns an den Start zurückzwingen. Sinnvoller ist es deshalb, in der nächsten Zeit keine neuen Projekte zu starten, keine elektronischen Systeme zu installieren und keine Verträge zu unterschreiben. Anfang der nächsten Woche ist diese Information am dringendsten, aber sie gilt grundsätzlich für die ganze rückläufige Merkurphase, die am 1. August endet. Da wir uns in dieser Zeit zugleich voller Tatendrang fühlen, stellt sich die Frage, wie wir mit diesem Widerspruch umgehen. Was können wir tun, um einen Energiestau zu vermeiden? Das, was viele zur Ferienzeit tun werden: Spass haben und viel Zeit mit Familie und Nahestehenden verbringen, ohne folgenschwere und für die Zukunft bindende Entscheidungen zu fällen.

Unser Verwirklichungspotenzial

Was wir auch tun können ist, mit unserem persönlichen Verwirk­lichungspotenzial in Kontakt zu treten. Dabei weniger planen als «brainstormen», uns fragen: Was steckt in mir, welche Motivationen, Eigenschaften und Bedürfnisse sollten in meinem Leben stärker zum Ausdruck kommen? Indem wir uns dessen klarer werden, wissen wir besser, welche Akzente wir in der Zukunft setzen wollen. Nicht nur vernunftgesteuerte Ziele eines verantwortungsvollen Familienmenschen und Mitbürgers, sondern auch solche eines nach Lebenslust und Selbstverwirklichung strebenden Individuums. Darin liegt auch das Geheimnis des rückläufigen Merkur: Indem er das reibungslose Funktionieren unseres logischen Denkens und Kombinierens behindert, bringt er uns und andere Menschen dazu, das, was wir zwar denken, aber auf keinen Fall sagen wollten, zum Ausdruck zu bringen. Es häufen sich in solchen Zeiten sogenannte Freudsche Versprecher, die besser als alle sorgfältig austarierten Worte bekunden, was wir wirklich meinen. Unsere Aufmerksamkeit bei uns und bei andern auf solche Dinge zu richten, mag ergiebiger sein, als sämtliche Versuche, durch mehr Effizienz mehr zu erreichen – nur um nachträglich feststellen zu müssen, dass wir, weil wir die uns gestellte Aufgabe nicht verstanden haben, wieder von vorne anfangen müssen.

Die Erlaubnis zum Sein

Die betonten Qualitäten des Krebs- und Löwezeichens ermutigen uns dazu, kreativer mit unserem Leben umzugehen und Lebensfreude sowie Spiel und Spass mehr Platz einzu­räumen. Stehen wir übermässig in Pflichten und Aufgaben fest, lohnt es sich, die rückläufige Merkurphase, die den ganzen restlichen Monat Juli umspannt, zu nutzen, um mögliche Freiräume zu identifizieren. Die konkrete Umsetzung kann dann im August stattfinden, wenn Merkur wieder direktläufig ist.

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