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WOCHENSTERNE: Wenn sich frühere Partner wieder melden

In dieser Woche kehrt der Liebesplanet Venus seine Richtung. Damit können frühere Beziehungen in den Fokus unserer Aufmerksamkeit geraten. Wir machen uns Gedanken über die ideale Ergänzung. Das sagen uns die Sterne vom 4. bis 10. Oktober.
Claude Weiss

Alle anderthalb Jahre wird die Venus aus der Sicht der Erde rückläufig. Dieser Prozess beginnt am 5. Oktober und dauert sechs Wochen, bis zum 16. November. In dieser Zeit ist es in Liebes- und Selbstwertangelegenheiten, wie wenn die Zeit zurückgedreht würde. Etwas in uns sträubt sich dagegen, «normal» und eingespielt zu funktionieren. So gehen wir in unseren Beziehungen über die Bücher und fangen an, über frühere Verbindungen nachzudenken und vielleicht auch Vergleiche anzustellen. Warum haben wir uns in eine bestimmte Person verliebt und was hat uns an dieser Beziehung gefallen oder gestört? Was sind unsere Bedürfnisse nach Ergänzung heute und damals? Warum ist eine frühere Partnerschaft oder Affäre zu Ende gegangen? Häufig scheint der Ansporn zu solchen Fragen nicht einmal von uns auszugehen, denn es passiert in diesen Zeiten, dass sich nach Monaten und Jahren frühere Gefährten zurückmelden – scheinbar ohne ersichtlichen Grund oder weil irgendetwas noch zu besprechen ist. Rückläufigkeit bedeutet eben, dass der normale Fluss der Zeit und der Kausalität unterbrochen wird. So ist dies eine gute Gelegenheit, um uns unserer Erwartungen an den Partner oder die Partnerin bewusster zu werden. In einer lebendigen Beziehung können nun ehrliche, klärende Gespräche stattfinden, während starre Rollenspiele in Frage gestellt werden. Besonders problematisch ist es, wenn Unsicherheit durch künstliche Selbstsicherheit überspielt wird, umso mehr als die Lilith, die ehrliche Beziehungen auf Augenhöhe einfordert, nach wie vor stark im Spiel ist.

Vorsicht in Geldangelegenheiten

Da die Venus aber nicht nur mit Beziehungen zu tun hat, sondern auch mit Geld und Situationen, die unser Selbstwertgefühl bestätigen oder in Frage stellen, können wir es zurzeit mit unerledigten Geld­angelegenheiten und Altlasten zu tun bekommen. Dabei handelt es sich vielleicht um Steuer­forderungen, Erbangelegenheiten oder darum, was in einer Beziehung wem gehört. Finanzielle Sicherheit mag uns nun sehr beschäftigen, umso mehr als bei unvorsichtigem Vorgehen Verluste drohen. So gilt in dieser Zeit, dass bedeutsame Investitionen besser auf später verschoben werden. Das, was wir erwerben, könnte sich sonst als etwas anderes erweisen, als wir dachten. Besonders gefährlich sind spontane Entscheidungen, bei denen wir den Eindruck haben, ein Schnäppchen zu machen oder eine besondere Gelegenheit zu nutzen. Auch Verschönerungen des Heims durch Umbauten sollten auf später verschoben werden.

Alles hat seinen Preis

Die Erkenntnis dieser Zeit kann sein, dass es kaum Geschenke gibt und alles seinen Preis hat. Gewachsene menschliche Verbindungen, die darauf aufgebaut sind, dass in der Beziehung jeder sich selbst und gemäss seiner Persönlichkeit entfalten kann, sind zurzeit eine grosse Stütze, während uns bewusst wird, wie einschränkend und zermürbend Abhängigkeiten sein können. So kann dies der Moment sein, um hinsichtlich unserer Werte neue Prioritäten zu setzen.

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