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WOCHENSTERNE: Wenn sich geheimnisvolle Zusammenhänge auftun

In den nächsten Tagen führen Uranus und Neptun Regie. Plötzlich geschehen Dinge, die uns auf ganz neue Verbindungen bringen. Es kommt uns vor, wie wenn eine unsichtbare Hand das Geschehen lenken würde. Das sagen uns die Sterne vom 28.Februar bis 6.März.
Claude Weiss

Wie halten wir es mit Ereignissen, die wir uns nicht erklären können? Wenn wir an jemanden denken, den wir seit Monaten oder Jahren nicht mehr gesehen haben und der Betreffende ruft in diesem Moment an? Oder von einer Situation träumen und diese am nächsten Morgen in unserem Alltag erleben? Tun wir das als Zufall ab, weil wir uns nicht vorstellen können, wie solche Geschehnisse zusammenhängen? Darüber, dass Dinge durch sinngemässe Bezüge miteinander verknüpft sein können, hat vor über 80 Jahren bereits der Psychologe C. G. Jung berichtet und das zugrunde liegende Prinzip als «Synchronizität» bezeichnet. Es komme besonders dann zum Tragen, wenn Archetypen oder eine starke Symbolkraft am Werk seien. Dies ist mit markanten Uranus- und Neptun-Auslösungen in den nächsten Tagen der Fall. So wechselt die Venus am Freitag ins Uranus-Zeichen Wassermann, gefolgt vom Mond am Samstag. Wenige Tage später tritt am 6. März Uranus definitiv ins Venus-Zeichen Stier, was er letztmals 1934 tat, als Jung den Physiker Wolfgang Pauli mit dem Synchronizitätsprinzip vertraut machte. Dabei war es zur Zusammenarbeit zwischen Pauli und Jung auch deshalb gekommen, weil Pauli die Erfahrung machte, dass es in seiner Gegenwart häufig zum Bersten von Apparaturen kam, auch wenn er diese nicht berührte. Die gegenseitige Befruchtung zwischen dem innovativen Psychologen und dem Physik-Nobelpreisträger resultierte schliesslich im gemeinsamen Werk «Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge», das 20 Jahre später erschien.

Was zusammengehört, wird eins

Mit dem neuerlichen Eintritt von Uranus ins Stierzeichen kann der Moment gekommen sein, sich solchen Erkenntnissen zu öffnen. Zwar bleibt der Planet der Erneuerung noch 7 Jahre im zum Konkreten und zur Form neigenden Stierzeichen. Aber dem Eintritt eines langsamen Planeten in ein Zeichen wohnt immer ein besonderer Zauber inne und der Neumond in Fische, der sich gleichzeitig am 6. März ereignet, sensibilisiert uns in besonderem Masse für geistige Prozesse. So lohnt es sich, in diesen Tagen für eine Erweiterung unseres Bewusstseins offen zu sein, indem wir Dinge zulassen, die wir bisher nicht auf dem Radar hatten. Dies kann allerdings von uns erheischen, dass wir uns von Verbindungen verabschieden, die alte Muster zementieren.

Neue Energien durch Loslassen

Uranus im Stierzeichen legt nahe, dass wir die Werte und Beziehungen, auf die wir uns bisher abstützten, einer Prüfung unterziehen. Drängen sich neue Prioritäten auf, müssen wir uns von überholten Abhängigkeiten und Bindungen lösen. Wir können nicht den Ballast aus der Vergangenheit mitschleppen und gleichzeitig die Hoffnung hegen, uns zu erneuern. Entsprechenden Schritten sollte allerdings eine Analyse unserer Situation vorangehen. Auch wenn wir nicht unter dem Zwang stehen, gleich zu handeln, brauchen wir einen Plan, gemäss welchem wir vorgehen wollen. Nützlich sind auch Vorkehrungen, damit wir unsere Überzeugungen nicht aus Bequemlichkeit bei der ersten Gelegenheit aufgeben.

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