WOCHENSTERNE: Wilde Fantasien und harte Realität

Der Zwillinge/Schütze-Vollmond lässt uns nach den Sternen greifen, und der fantasievolle Neptun führt dabei das Zepter. Wie lässt sich das alles aber finanzieren, fragt die Venus im nüchternen Steinbockzeichen. Das sagen uns die Sterne vom 12. bis 18.Dezember.

Claude Weiss
Hören
Drucken
Teilen

(Bild: Fotolia)

Selten prallen Gegensätze so stark aufeinander wie unter dem Vollmond vom 12.Dezember, der die Berichtswoche eröffnet. Der nach Sinn und grosszügiger Entfaltung strebenden Schütze-Sonne steht der Mond im Zwillingezeichen hinsichtlich aufgekratzter Unternehmungslust in nichts nach. Raus aus dem grauen Alltag lautet dabei die Devise. Neptun und Lilith im Quadrat dazu regen an, Grenzen als lästige Spassbremsen zu überschreiten, nach dem Motto: «Einmal ist keinmal.» Beide rufen uns dazu auf, das zu tun, was wir uns schon immer wünschten, uns dazu jedoch entweder der Mut oder die Gelegenheit fehlte. Dies kann zu sinnlichen Höhenflügen anregen, denn mit dem Mars in Skorpion und der Venus in Konjunktion mit Pluto liegt die Versuchung in der Luft, Grenzen zu testen. Es herrscht ein Klima von «Fatal Attraction» vor, und die Konstellationen unterstützen tatsächlich das Eingehen schicksalhafter Verbindungen. Die Gefahr von schwer aufzulösenden Verstrickungen ist dabei gross, aber wir sind bereit, einige Risiken einzugehen, um aussergewöhnliche Momente zu erleben.

Echtes Engagement lohnt sich

Bereits am Freitag kommen wir aber – mit dem Mond im Krebszeichen – mit Verpflichtungen, den Früchten unseres Engagements, aber auch mit der Kausalität vergangener Versäumnisse in Kontakt. Diese Auseinandersetzung erreicht Samstagmittag einen Höhepunkt. Im Falle neu entbrannter lustvoller Gefühle, die von der Ahnung einer gemeinsamen Bestimmung getragen sind, mag die Frage aufkommen, wie mit der verspürten Herausforderung umzugehen ist. Bei reiferen Beziehungen, die sich in ruhigerem Fahrwasser bewegen, kann hingegen der dringende Wunsch aufkommen, von Seiten des Partners oder der Partnerin zu hören, dass wir dem andern lieb und teuer sind. Auch wenn Geschenke das Weihnachtsgeschäft ankurbeln und sich der Handel darüber freut, sollten wir uns nicht damit zufriedengeben, unsere Wertschätzung lediglich auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen. Spontan einen Schritt auf den andern zugehen und zusammen etwas Ungewöhnliches unternehmen, kann, ebenso wie ein tiefes Gespräch, Wunder wirken. Was wir nämlich brauchen, ist das Gefühl, durch besondere Bande miteinander verbunden zu sein.

Alles hat seinen Preis

In diesen Tagen mag uns bewusst werden, dass es zwar seinen Preis hat, sich zu binden, wir jedoch zu einem ganz anderen Lebensgefühl finden, wenn wir unsere Erfahrungen, inklusive Freud und Leid, miteinander teilen können. Dies bringt uns auch der zurzeit harmonisch gestellte Mars im Skorpionzeichen näher. Sein Motto lautet: für gemeinsame Ziele kämpfen. Und sein Bestreben ist dabei, sich für Werte einzusetzen, die wir miteinander teilen. Damit seine Energie positiv zum Ausdruck kommt, braucht es allerdings gemeinsame Werte. Fehlen diese in unserer Beziehung, kann uns diese Zeit deshalb auch vor Augen führen, dass es sinnvoll ist, uns davon inspirieren zu lassen, wohin unsere Energie uns führt. Wahrscheinlich zeigt sie uns, wie und wo wir zu einem motivierenden Leben finden.