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WOCHENSTERNE: Zwischen Passion und Leidenschaft

Die Venus im Löwen sehnt sich nach Erhöhung durch begeisterten und vorbehaltlosen Einsatz für die eine, grosse und einzigartige Beziehung oder das eine vielversprechende Ziel. In der Passion wachsen wir über uns hinaus. Das sagen uns die Sterne vom 21. bis 27. Juni.
Claude Weiss

Mit der Venus im starken Aspekt zu Mars und Jupiter können wir im partnerschaftlichen Zusammensein nun besondere Momente sinnlicher Intensität erleben. Gross ist nämlich die Bereitschaft, sich ohne Vorbehalte voll einzubringen, im festen Glauben, dass das Gegenüber das Gleiche tut und mit seinem Engagement nicht hinter dem Berg hält. Dies kann, insbesondere im erotisch-sexuellen Bereich, zu Höhepunkten des Erlebens führen. Vielleicht geht dies aber so weit, dass uns die Furcht befällt, abhängig zu werden und nicht mehr ohne den andern sein zu können. Dabei kommen wir in Kontakt mit der etymologischen Bedeutung des von vielen herbeigesehnten Zustandes der «Leidenschaft», welche uns daran erinnert, dass diese Form der Intensität auch «Leiden schafft». Haben wir jedoch das Gefühl, am Zustandekommen eines gemeinsamen Werks mitzuwirken, das über uns hinausgeht, bewegen wir uns auf den erhebenden Zustand der «Passion» zu. Dadurch, dass wir im Gemeinsamen aufgehen, tritt die Angst, zu kurz zu kommen und allein zurückzubleiben, in den Hintergrund.

Am gleichen Strick ziehen

In dieser Zeit verspüren wir aber auch ganz allgemein einen grossen Drang, uns, zusammen mit andern, für etwas einzusetzen, das wir als Sinn stiftend erleben und für das wir uns mit Begeisterung engagieren können. Dies kann recht konkrete Formen annehmen, denn wir wollen Resultate sehen. Daraus kann ein soziales oder politisches Engagement hervorgehen, denn es sind zurzeit Kräfte am Werk, die uns dazu veranlassen, ernste Gedanken zu wälzen und uns mit gesellschaftlichen Fragen zu befassen. Zu erkennen, was im kollektiven Rahmen nicht stimmt, kann uns auch dazu geneigt machen, zusammen mit Gleichgesinnten ein neues Projekt zu starten, in das wir einen grossen Teil unserer idealistischen Energie stecken. Dabei sind wir bereit, neue Wege zu gehen.

Sicherheit versus Risiko

Unsere Gedanken kreisen zurzeit aber auch um die Frage von Sicherheit versus Risiko, dies auch im Zusammenhang mit dem Beruf im Verhältnis zu Familie und Häuslichkeit. Auf der einen Seite möchten wir so leben, dass wir beruflich die Überzeugungen vertreten können, die wir auch privat hegen und uns auch am Arbeitsplatz authentisch zeigen. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass wir immer wieder Kompromisse machen müssen, um unsere Jobsicherheit nicht zu gefährden. Dies erfordert von uns, dass wir uns unsere eigene Meinung bilden und gleichzeitig so flexibel bleiben, dass wir neue Erkenntnisse in unser Denken einbauen. Auf diese Weise können wir verhindern, gängige Sicherheitsvorstellungen derart starr zu übernehmen, dass wir meinen, unsere Stelle auch dann halten zu müssen, wenn wir uns in unserem Job sehr schlecht fühlen. Stattdessen lernen wir abzuwägen zwischen dem gesundheitlichen Risiko, das damit einhergeht, über die Jahre etwas zu tun, das uns nicht entspricht, und jenem, das mit einer Neuorientierung verbunden ist.

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