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Indianer mit dicken Reifen auf hohem Ross

Jeep ist mehr als ein Marken­name. Viele meinen damit einen Autotyp und in deren Köpfe pflügt sich so ein Auto problemlos durch Schlamm und Dreck, über Stock und Stein.
Bruno Knellwolf
Markanter Auftritt des Jeep Grand Cherokee in der Top-Ausführung Summit. (Bild: Hanspeter Schiess)

Markanter Auftritt des Jeep Grand Cherokee in der Top-Ausführung Summit. (Bild: Hanspeter Schiess)

Das geht auch mit dem Luxus-SUV von Jeep, dem Grand Cherokee. Dafür kann mit einem Drehrad der Allradantrieb auf Snow, Rock, Sand oder Mud gestellt werden. Der Grand Cherokee macht aber vor allem Eindruck, wenn er vor der Ampel steht. Mit festem Blick schaut der nach einem Indianer-Stamm getaufte aus den Schlitzaugen, welche durch die Jeep-typischen sieben Balken im Kühlergrill verbunden sind.

Viel Raum für fünf Plätze

Der Indianer bewegt sich im Jeep auf hohem Ross, schaut auf die Dächer der Limousinen herab und dem Lastwagenfahrer bei­nahe in die Kabine. Das Pferd schaukelt allerdings etwas – im 2,5 Tonnen schweren Auto macht sich ein Schwenker bemerkbar, der hohe Schwerpunkt des bei­nahe fünf Meter langen Autos lässt grüssen. Abgesehen davon fühlt sich der Jeep-Fahrer in den bequemen Sitzen, von denen es trotz der Grösse des Autos nur fünf gibt, bequem platziert. Die Sitze lassen sich elektrisch umherschieben, und auch der Heckdeckel geht automatisch auf und zu wie man das von einem amerikanischen Auto erwartet. Amerikanisch ist auch die Beschleunigung des wuchtigen und doch eleganten SUV – beim Druck aufs Gaspedal ist sie im ersten Moment von einer gewissen Gelassenheit und einem erwartungsvollen Brummen gekennzeichnet. Kommt der 3-Liter-Dieselmotor dann mal in Schwung, hält ihn nichts mehr auf ausser der gut darauf vorbereiteten Bremsen. 250 PS leistet der Sechszylinder-Motor, der von einer Achtstufen-Automatik geleitet wird. Ein Sparmobil ist der grosse SUV selbstredend nicht, zehn Liter sind es schnell einmal. Zwar fehlt ein Head-Up-Display, sonst sind aber viele Sicherheitssysteme aktiv. Da wird gewarnt und gebremst, bevor man beim Rückwärtsfahren in die Wand fährt, der Abstand zum vorde- ren Auto wird von selbst gehal- ten. Spurhalte und -totwinkelassistent gehören ebenfalls zum Angebot. Wie auch ein anständiger Sound über DAB-Radio oder Bluetooth ab dem Handy unter dem grossen Panoramadach.

Bruno Knellwolf

Geräumiges Cockpit. (Bild: PD)

Geräumiges Cockpit. (Bild: PD)

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