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Gute Frage: Ist die Kälte von der US-Ostküste 14 Tage später hier?

Die Ruhe vor dem Sturm. (Bild: Hanspeter Zahner)

Die Ruhe vor dem Sturm. (Bild: Hanspeter Zahner)

Das Wetter auf der gesamten Nordhalbkugel entsteht durch die Verteilung von vielen verschiedenen Hoch- und Tiefdruckgebieten. «Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass ungefähr zur Hälfte Luftmassen atlantischen Ursprungs – also aus dem Südwesten, Westen und Nordwesten – das Wetter in Mitteleuropa bestimmen», erklärt Umweltmeteorologe Dirk Schindler von der Uni Freiburg.

Ansonsten bestimmen Luftmassen aus anderen Himmelsrichtungen das Wetter bei uns: beispielsweise sibirische Kaltluft aus dem Osten, Saharaluft aus dem Süden oder polare Kaltluft aus dem Norden, aber auch sogenannte stationäre Luftmassen, die länger über Mitteleuropa verweilen.

«Für einen direkten Zusammenhang zwischen einer nordamerikanischen und mitteleuropäischen Wetterlage käme damit überhaupt nur ein Teil der Westlagen in Frage», so Schindler. «Bei Überqueren des Atlantiks werden diese aber meist sehr stark durch andere Druckgebiete beeinflusst, sodass die Verlagerung eines Kälteeinbruchs nach Mitteleuropa über den Atlantik sehr unwahrscheinlich ist.»

Valérie Labonté

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