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Allerseelen: Die Erfahrung der Endgültigkeit

«Mein Thema»
Anita Wagner Weibel, Gemeindeleiterin im Ruhestand, Rotkreuz
Anita Wagner-Weibel.

Anita Wagner-Weibel.

Als Kinder fanden wir Märchen spannend und gruselig, in denen der Tod als Gevatter, als Sensenmann oder Gerippe auftrat. Bekanntlich verbirgt sich in Märchen viel Wahrheit. Solche Geschichten sind mit dem Tod auf Du und Du, lassen ihn am Bett stehen, sehen ihn als Verwandten zum Leben, erkennen ihn in seiner Unerbittlichkeit und empfinden ihn als gerecht, weil er keine Unterschiede macht.

Allerseelen ist für viele Menschen ein Tag der Erinnerung, in ihm liegt nichts Märchenhaftes. In ihm liegt die Erfahrung der Endgültigkeit. Der Tod setzt allem ein Ende, nichts lässt sich ungeschehen machen, nichts ungesagt, nichts ist wiederholbar, nichts ist korrigierbar. Tod bedeutet immer Abschied.

Und doch erzählen unsere Friedhöfe und Gräber von Hoffnung, Hoffnung auf ein Wiedersehen. Unser christlicher Glaube lehrt uns, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Das letzte Wort hat und ist Jesus Christus, der mit seiner Auferstehung den Tod besiegt hat.

Ich kann die Auferstehung nicht beweisen, weil sie nicht beweisbar ist, ich kann nur erzählen von meinem Vertrauen, dass Gottes Liebe mich auffängt an der Grenze des Todes, denn Liebe kann man nur leben und Vertrauen wächst, wenn man es wagt.

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