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Berg(bahn)begeistert

Chefredaktor Jérôme Martinu über die Besucherrekorde auf Zentralschweizer Gipfeln.
Jérôme Martinu, Chefredaktor
Jérôme Martinu

Jérôme Martinu

Es geht gehörig ab auf unseren mit Bergbahnen erschlossenen Gipfeln.Über 1,6 Millionen Ausflügler liessen sich letztes Jahr auf Rigi und Pilatus transportieren. Beide Destinationen setzen damit ihre Passagier-Rekordmarken neu, wie in diesen Tagen bekannt geworden ist. Am Pilatus verzeichnet man gar das sechste Rekordjahr in Folge, fast zusätzliche 100 000 Gäste hat man im Vergleich zum Vorjahr 2016 gezählt. Klassenbester in unserer Region ist der Titlis, wo die Bahnen 2017 über 1 Million Gäste beförderten, das zweitbeste Resultat der Firmengeschichte. Doch damit ist erst ein Teil der Gipfelstürmer berücksichtigt: Nicht zu vergessen sind Dutzende von weiteren Gipfeln, Anhöhen oder Kreten, die mit grossen, mittleren oder abenteuerlich kleinen Luftseil-, Gondel-, Pendel-, Zahnrad-, Standseilbahnen erschlossen sind. Die Zentralschweiz ist definitiv eine Bähnliregion!

Um mit einem Klischee aufzuräumen: Es sind keineswegs nur Touristen aus Fernost, die in Massen unsere Bergdestinationen besuchen. Rund die Hälfte der Pilatus-Gäste etwa sind Einheimische, auf der Rigi ist deren Anteil noch viel grösser. Die Schweizerinnen und Schweizer sind also nicht minder berg(bahn)begeistert.

Was ist der Grund für unsere ausgeprägte Lust aufs Alpenglühen? Sind wir einfach «ein einig Volk von Berglern»? Historisch gesehen: ja, natürlich. Naturerlebnis, Panorama, Älplermagronen-Kulinarik, Sport: Die Faszination der Berge liegt wohl insbesondere im Erholungsfaktor – gerade wenn das Wetter so mitspielt wie derzeit. Kommt hinzu, dass die Bergdestinationen auf die Zugkraft von Innovationen setzen. Belege dafür sind zum Beispiel die neue Stoos-Standseilbahn oder die Cabrio-Kabinen aufs Stanserhorn.

Jérôme Martinu, Chefredaktor

jerome.martinu@luzernerzeitung.ch

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