Kolumne

Robin Wright: Eine trotzige Braut

Robin Wright und ihr umstrittener Schauspielkollege Kevin Spacey halten nicht nur in der Serie «House of Cards» zusammen.

Melissa Müller
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Die Texanerin hat heimlich geheiratet.  (Bild: Andreas Rentz/Getty)

Die Texanerin hat heimlich geheiratet. (Bild: Andreas Rentz/Getty)

Woran erkennt man wahre Freunde? Sie halten auch zu einem, wenn alles aus dem Ruder läuft. Schauspielerin Robin Wright ergreift Partei für ihren Kollegen Kevin Spacey. In der Netflix-Serie «House of Cards» spielen die beiden ein machthungriges Paar. Seit ihm mehrere Männer vorwerfen, dass er sie sexuell belästigt und bedrängt habe, will ganz Hollywood nichts mehr mit dem Oscar-Preisträger zu tun haben. Und auch aus der Serie wurde er rausgeworfen.

«Ich glaube, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, sich zu ändern», sagt die 52-Jährige – und spricht sich dafür aus, Spacey nicht auf alle Ewigkeit aus der Traum­fabrik zu ver­bannen. Robin Wright gab ihr Debut 1987 im Fantasyfilm «Die Braut des Prinzen». Da spielte sie eine widerspenstige Heldin. Heute ist sie eine von Hollywoods markantesten Schauspielerinnen. Robin Wright hadert aber mit dem Berühmtsein. «Ich hasse diesen Teil dieser Industrie», so die Ex-Frau von Sean Penn, die kürzlich in der Provence den 34-jährigen Franzosen Clément Giraudet geheiratet hat – heimlich.