Getestet
Kann dieser Retrodrucker Handybilder in kultige Polaroids umwandeln?

Auf unseren Handys warten unzählige Erinnerungsfotos darauf, endlich wieder gesehen zu werden. Ein Mini-Drucker verspricht, sie uns als ausgedruckte Bilder zugänglich zu machen.

Anna Miller
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Das «Polaroid-Lab» soll Handybilder in Printfotos umwandeln.

Das «Polaroid-Lab» soll Handybilder in Printfotos umwandeln.

Bild: zvg

Ich liebe Polaroid-Bilder – gleichzeitig mag ich es nicht, die Kamera überallhin mitzuschleppen. Meine 9000 virtuellen Handybilder bleiben derweil im elenden, virtuellen Nirwana, ohne dass sie je das Licht der Welt erblicken.

Mit dem Polaroid-Lab habe ich meine vermeintlich perfekte Lösung gefunden: Ein Drucker, der meine digitalen Handybilder auf das wunderschöne Retropapier von Polaroid druckt. Und das ganz ohne WLAN oder Stromzufuhr, bloss über eine Linse und ein bisschen Chemie. In Zeiten digitalen Überflusses und von Zukunftsszenarien mit drohender Stromknappheit eine tolle Sache.

Doch: Ich habe mich zu früh gefreut. Das Teil kommt mit Ladekabel, aber ohne dazugehörigen Ladestecker. Und: ohne Polaroids.

Nachdem ich voller Freude mein Handy auf den Drucker lege und glaube, das Ding funktioniere so einfach wie ein Drucker aus den Neunzigern, kommt der nächste Dämpfer: Ich muss, heisst es in der Anleitung zum Gerät, die dazugehörige App herunterladen. Euer Ernst?

Gesagt, getan. Jetzt fiept das Gerät zusammen mit meinem Handy um die Wette, das plötzlich irr blinkt, weil ich es offenbar nicht richtig ausgerichtet auf der Linse positioniert habe. Nach vier Fehlversuchen endlich das ersehnte Bild. Wunderschön wie eh und je.

Dafür bin ich jetzt noch gestresster als davor schon und habe noch eine App mehr auf meinem Telefon. Ziel? Total verfehlt. Da lobe ich mir meine alte Kombination von Polaroid-Sofortbildkamera und digitaler Druckerei.

Die Kurzübersicht

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Montage: CHM
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