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Villa Kunterbunt: Läusealarm auf der Leber

Wenn der Tag schlecht beginnt, kann ihn nichts retten. Weder das fröhliche Familienfrühstück noch die gut sitzende Frisur.
Bettina Kugler

Man weiss es oft schon, wenn der Wecker klingelt: Dies ist wieder so ein Tag. Einer, an dem nichts gut sein wird, nicht die Frisur und nicht der Teint. Weder das fröhliche Familienfrühstück noch das Abendritual, bei dem das Kind höchstens ein bisschen Zeit schindet, weil es so viele Dinge erlebt hat, die eine Kindheit glücklich machen. Jedenfalls nach den Wünschen wohlmeinender Eltern.

Spätestens nach dem ersten Blick in den Spiegel, wenn man mit schlurfendem Schritt Zimmer 1 betritt und der dreizehnjährige Teenager wie ein Pitbull knurrt, ist die Sache klar. Noch klarer, wenn aus Zimmer 2 die verschlafene Stimme der Zehnjährigen dem freundlichen Weckruf zuvorkommt mit den Worten: «Keinen guten Morgen!» Das wird heiter werden, ein Tag «wie ein Griff ins Klo». Dieses Lied von Herman van Veen kann man jetzt mitsingen.

Es gibt aber noch Hoffnung, dass es nur blinder Alarm war und der Läusecheck auf der Leber negativ ausfällt. Dann ist das Bett in Zimmer 1 schon leer, die junge Dame macht frisch geduscht noch letzte Hausaufgaben, statt fünf Minuten vor dem Weg zum Bahnhof eine missglückte Blitztönung auszuspülen. Und Zimmer 2 kontert die Ansage «Es ist jetzt zehn vor Sieben» mit einem schlagfertigen «Find’ ich nicht!». Höchste Zeit, laut loszulachen.

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