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Kolumne

Nur St. Gallen vermag einen Calatrava im Stadion

Silvan Lüchinger

Dies ist ein Artikel der «Ostschweiz am Sonntag». Die ganze Ausgabe lesen Sie hier.

Silvan Lüchinger, Stv. Chefredaktor

Silvan Lüchinger, Stv. Chefredaktor

In Deutschland hat Horst Seehofer den Rücktritt vom Rücktritt erklärt. In Hemberg tut Schulratspräsidentin Elsbeth Roth dasselbe. Der kleine Unterschied: In Deutschland gibt es viele, die es besser gemacht hätten als Seehofer. In Hemberg hat sich niemand gefunden.

Die St. Galler CVP führt ihren September-Parteitag im Fussballstadion durch. Der geschäftliche Teil und das Referat von FCSG-Präsident Michael Hüppi finden auf der Tribüne im Freien statt. Bei jeder Witterung. Die CVP ist ans verschifft werden gewöhnt.

In einer kleinen Aargauer Gemeinde dürfen Schüler keine Cervelats mitbringen. Weil sich diese auf dem Grill mit dem Fleisch muslimischer Kinder nicht vertragen. Eine Mutter habe ihm das mit tränenerstickter Stimme erzählt, behauptet SVP-Nationalrat Andreas Glarner. In welcher Gemeinde das ist, weiss er allerdings nicht, und die klagende Frau kennt er auch nicht. Wir haben tränenüberströmt einen Verdacht: Es ist ihm auch völlig wurst.

Die Stadt St. Gallen schreibt einmal mehr einen Wettbewerb zur Gestaltung des Marktplatzes aus. Die Calatrava-Wartehalle darf, heisst es in den Rahmenbedingungen, zur Not auch abgebrochen werden. Für eine Zweitnutzung drängt sich der Kybunpark auf. Die Halle schützt die Spielerbank auf grosser Breite vor Becherwürfen erboster Fans.

Nach den Sommerferien erhalten die Herisauer Schülerinnen und Schüler eine elektronische Identität. Damit können sie sich in verschiedene Services der Schulen einloggen. Den eigenen Namen müssen sie nicht mehr schreiben können.

Für die laufende Legislatur hat sich die Thurgauer Regierung 171 Ziele gesteckt. Zur Halbzeit liegt man mit 65 erreichten Zielen etwas im Rückstand. Das wichtigste allerdings ist bereits erreicht. Die Verwaltung hat weniger Papier verbraucht.

Dem Liechtensteiner Landesspital in Vaduz geht es finanziell noch viel lausiger als den St. Galler Spitälern. Nun hat eine gemeinnützige Stiftung aus dem Fürstentum zehn Millionen Franken freigegeben – für das Spital in Grabs. Dass die Fürstenfamilie demnächst ins Schloss Werdenberg umziehen wird, ist vorerst ein Gerücht.

Der Kreis der Diakone im Bistum St. Gallen fordert in einem Positionspapier ausdrücklich die Zulassung von Frauen zum Diakonat. Die Gleichstellung der Geschlechter sei ein unübersehbares Zeichen der Zeit. Beim jetzigen Papst könnte die Forderung auf offene Ohren stossen. Er ist bekanntlich Fussballfan. Und gegen Frauenfussball hat er nie etwas gesagt.

Die Fürstin-Elsa-Brücke in Liechtenstein ist wieder beidspurig befahrbar. Neun Monate dauerten die Bauarbeiten. Die Brücke ist 15 Meter lang. Bedarf dereinst einmal die Strasse hinaus nach Malbun einer Auffrischung, muss das Hochtal wahrscheinlich über Jahre mit einer Luftbrücke versorgt werden.

Die Flawiler Drittklässler erhalten ab dem neuen Schuljahr wesentlich mehr Schwimmunterricht. Der Schulrat ist der Meinung, dass aufgrund der anhaltenden Trockenheit zwölf Stunden genügen.

Nach mehreren jungen Spielern hat der FC St. Gallen mit Milan Vilotic nun auch einen ersten Routinier verpflichtet. Die Vertragsgespräche mit Köbi Kuhn und Karli Odermatt laufen noch.

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