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Salzkorn

137 Gartenbeizen gibt es in der Stadt St. Gallen. So viele wie noch nie. Wie Ungeziefer haben sie sich in der pittoresken Altstadt und darüber hinaus ausgebreitet. Höchste Zeit, sich der Gefahr, die von den Gartenbeizen ausgeht, gewahr zu werden. Ein Professor für soziale Räume der Fachhochschule St. Gallen übernimmt netterweise diese noble ­Aufgabe und warnt uns vor dem Verdrängungseffekt, der von den Beizen ausgeht. Dort, wo man früher sein Billigbier aus dem Denner kippte, muss nun für teures Geld ein St. Galler Klosterbräu oder gar ein Caipirinha kon­sumiert werden. Statt be­soffene, aber ehrliche Junkies bekommen wir wohlstands­verwahrloste Hipster zu Gesicht, die selbstverliebt an ihren Drinks nippen. Furchtbar.

Die Konsumenten sind vor den hohen Preisen bereits nach Konstanz geflohen. Gewerbeläden machen dicht. Gut so. Jetzt müssen wir nur noch diese Gartenbeizen wieder loswerden. Dann gehört die Stadt endlich wieder ganz den Gauklern und Ganoven. ssm

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