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Glosse

Salzkorn

Open Air-Zelte werden an Flüchtlinge weitergegeben
Silvan Lüchinger

Wer am Frauenfelder Open Air nicht unter dem Pöbel nächtigen will, mietet ein Premium-Zelt oder gar eine Loft. Das kostet zwar ein paar Hundert Franken – aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Ein solches Angebot gibt es am St. Galler Open Air noch nicht. Aber auch dort sind es immer mehr, die nicht im Zelt schlafen wollen. Genau genommen zelten nur noch sechs von zehn Besuchern im Sittertobel. Während die legendäre Zeltstadt an Schwindsucht leidet, steigt die Zahl der Übernachtungen in Hotels.

Leisten sich also die finanziell besser gestellten Festivalbesucher ein Zimmer und die weniger gut betuchten nur einen Schlafsack? Das stimmt nur bedingt. Auch dieses Jahr blieben nach dem letzten Konzert Dutzende einwand-freier Zelte, Schlafsäcke und Schlafmatten liegen. Eine Gruppe junger Leute hat sie eingesammelt und wird sie an Flüchtlinge weitergeben. Wohlstandsverwahrlosung wird zum Hilfsprojekt. Zynischer geht es kaum. S.L.

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