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Glosse

Salzkorn

Wann ist ein Mann ein Mann? Die Reklame liefert Antworten.
Werner Wunderlich

«Wann ist ein Mann ein Mann?» japste einst Herbert Grönemeyer. Seither ist das Rollenbild vom Ernährer und Beschützer, vom Macho und Helden in Schlagern, Studien und Statements immer wieder neu durchdacht worden. Und? Wurden überzeugende Antworten auf des Pop-Poeten drängende Frage gefunden? Nein!

Dies blieb hochaktueller Forschung der Stuttgarter Hochschule für Medien vorbehalten. Untersucht wurde dort das «Mannsein» in 560 Werbespots. Mannomann! Die Reklame liefert tatsächlich seriöse Rollentrends für ein neues Mannsbild.

Hier ein paar statistische Orientierungshilfen für leibhaftige Männer, die sich zeitgemässer Männlichkeit angleichen wollen: Nur 4% der Reklamekameraden haben ein Tattoo, aber 75% eine schlanke Figur. 50% tragen einen Kurzhaarschnitt, 22% einen Hut und nur 15% einen Anzug. Insgesamt, so der Reklameforscher, wirke der «Werbemann» männlicher als früher. Siehe da Grönemeyer: Dann ist heute so ein Mann ein Mann. W.W.

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