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Glosse

Salzkorn

Mit staatlicher Fürsorge können die Zeitungen nicht rechnen.
Gottlieb F. Höpli

Schon bequem, wenn man auf die Stop-Taste der Fernbedienung drücken kann, weil die Tochter aus Amerika anruft. Man kann ja später weiterschauen. Zeitversetztes Fernsehen ist ein Segen. Jedenfalls für die Zuschauer. Weniger für die Sender, deren Werbung dann meistens übersprungen wird. Das bereitete der Fernmeldekommission Sorgen. Sie wollte Replay erst mal verbieten, weil die Sender sonst «Refinanzierungsprobleme» kriegten. Merke: Staatliche Fürsorge gilt zuerst den Sendern, dann den Zuschauern. Das gab denn doch Protest.

Mit so viel staatlicher Fürsorge können die Zeitungen nicht rechnen. Wären die gedruckten Medien reguliert wie die elektronischen, dann hätten wir wohl schon längst ein Verbot, unser Leibblatt dem Nachbarn kostenlos auszuleihen. Und ob erlaubt sei, in der Zeitung von gestern nochmals etwas nachzulesen, müsste natürlich auch erst vom Bundesrat entschieden werden. Vielleicht könnte die Billag ja eine Abgabe einziehen. G.F.H.

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