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Glosse

Salzkorn

Um die Diagnose "Geschlechtsdysphorie" wird derzeit eine heftige Debatte geführt.
Bettina Kugler

Im Volksmund dürfte das Wort noch nicht angekommen sein, doch unter Ärzten tobt um die Diagnose «Geschlechtsdysphorie» derzeit eine hitzige Debatte. Gemeint ist das Unbehagen im eigenen Körper und der Wunsch, das biologische Geschlecht zu wechseln. Die Zahl der Behandlungen ist in den vergangenen zehn Jahren weltweit drastisch gestiegen, und die Patienten werden immer jünger.

Wie so oft stellt sich die Frage, was zuerst da war: das Ei oder die Henne. Liegt es daran, dass die breite Debatte über sexuelle Vielfalt es betroffenen Jugendlichen erleichtert, sich zu outen? Oder wird die Diagnose «Trans», medial verstärkt, für einen Teil zur modischen Identifikationsschablone, die tieferliegende Probleme verdeckt? Bunter jedenfalls sind die Bilder davon, was zum Mannsein oder zu wahrer Weiblichkeit gehört, nicht geworden. Das digitale Zeitalter setzt auf Eindeutigkeit: 0 oder 1, schwarz oder weiss. Die Schönheit der Grautöne wäre im analogen Leben noch zu entdecken. bk.

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