Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Glosse

Salzkorn

Das schwere Los, ein Eisbär zu sein.
Melissa Müller

Erinnern Sie sich an Knut?

Das knuddelige Eisbärenbaby, das von seiner Mutter verstossen worden war, verzückte vor 13 Jahren zahlreiche Fans. Vor dem Berliner Zoo drängten sich die Kamerateams — ein Irrsinn. Millionen erwachsene Menschen mutierten angesichts des kleinen Bären zu Jööö- Rufern.

Dass Eisbären auch eine Bedrohung sein können, erleben derzeit die Bewohner zweier russischer Inseln im Nordpolarmeer. Über 50 Tiere tummeln sich in einem Siedlungsgebiet, fressen Abfälle, dringen in Häuser ein und greifen Menschen an. Grund der Invasion: Weil das Eis schmilzt, wandern die Tiere südwärts und suchen auf dem Festland nach Nahrung. Abschiessen darf man sie nicht, da sie geschützt sind. Ein Team von Spezialisten soll die Eindringlinge nun betäuben und in ein anderes Gebiet bringen. «Ich möchte ein Eisbär sein», sang die Band Grauzone in den Achtzigerjahren. Heute würde wohl niemand mehr mit einem Eisbär tauschen wollen.mem

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.