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Salzkorn

Wie hat uns der Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument die Leviten gelesen? Zusammengefasst: «Hört auf, Eure Zeitungen totzureden, sonst glauben es am Schluss die Leser und die Inserenten noch.» Verstanden. Wir sind in uns gegangen und haben dem markigen Verleger aus Chur kleinlaut zugestimmt.

Wie hat uns der Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument die Leviten gelesen? Zusammengefasst: «Hört auf, Eure Zeitungen totzureden, sonst glauben es am Schluss die Leser und die Inserenten noch.» Verstanden. Wir sind in uns gegangen und haben dem markigen Verleger aus Chur kleinlaut zugestimmt.

Und jetzt? Jetzt verkündet Lebrument so etwas wie ein Todesurteil mit Vorbehalt für sein «Bündner Tagblatt» und seine «Quotidiana». Hat denn der Chef der Südostschweiz Medien dem Chef des Verbands Schweizer Presse nicht zugehört?

Doch. Lebrument will seine Blätter nicht liquidieren, weil er nicht mehr dran glauben würde. Sondern weil man ihm dauernd ins Handwerk pfuscht. Es droht ihm nämlich, seine Konzession für Radio Grischa an Roger Schawinski zu verlieren, sollte im Bündnerland eine «missbräuchliche marktbeherrschende Stellung» diagnostiziert werden. Also denkt er die Behörden-Denke weiter und erwägt, im Namen der Meinungsvielfalt das «Missbrauchspotenzial» auf eine Tageszeitung zu reduzieren. pla.

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