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Salzkorn

Nun werden sie wieder für alle sichtbar – die guten Vorsätze für das neue Jahr. Schon im Morgengrauen hört man das Klicken der Wanderstöcke jener Unermüdlichen, die sich tagtäglich Bewegung verordnet haben.

Nun werden sie wieder für alle sichtbar – die guten Vorsätze für das neue Jahr. Schon im Morgengrauen hört man das Klicken der Wanderstöcke jener Unermüdlichen, die sich tagtäglich Bewegung verordnet haben. Wer über die Festtage zu viele Kalorien konsumiert hat, verzichtet auf Schweinebraten und Herdöpfelstock und begnügt sich mit grünen Salatblättern. Die Fitnessclubs haben Hochkonjunktur.

Schon im Verlauf des Januars ist dann aber zu beobachten, dass die Nachbarin nicht mehr täglich, sondern nur noch wöchentlich joggt. In der Kantine werden zum Kaffee wieder Schoggistängeli konsumiert, nach der Fitness gönnt man sich wieder ein Bier. Leserfreundliche Zeitschriften versichern uns, dass Diäten ja eigentlich nur nutzlos seien.

Je weiter das Jahr fortschreitet, desto mehr gewinnen liebe alte Gewohnheiten wieder die Oberhand. Wahrscheinlich ist das auch gut so. Kleine Sünden verschönern das Leben, machen es lebenswert.

Und der Weg zur Hölle ist sowieso mit guten Vorsätzen gepflastert. E. B.

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