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Unfassbarer Heldentod

Geburtstag der Woche
Arno Renggli

Als Eddard Stark zum Hinrichtungsblock geführt wurde, dachten wir Zuschauer: Jaja, jetzt wird er dann gerettet. Und sogar, als das Schwert sich hob, dachten wir noch: Jaja, jetzt kommt ein Pfeil geflogen und trifft den Henker. Dann sirrte das Schwert, und Eddard Stark, Hauptfigur der Serie «Game of Thrones», war bereits am Ende der ersten Staffel tot. Die Fans waren geschockt, was den Machern der Serie so gefiel, dass sie fortan immer wieder mal beliebte Figuren killten. Derweil Sean Bean, englischer Darsteller von Eddard Stark, sich anderen Projekten widmen konnte.

Etwa seinen Ehen, bei denen Sean Bean, der übermorgen 60 wird, inzwischen in die fünfte Staffel gegangen ist, um im Jargon zu bleiben. Womit er mit «Game of Thrones» nicht ganz Schritt halten konnte, dort läuft seit gestern bzw. heute (RTS 1, 22.15 Uhr) die finale achte Staffel. Übrigens starb Bean auch in anderen Blockbustern früh: Etwa in Teil 1 von «Herr der Ringe» und im Bond-Film «Golden Eye», dort jedoch zunächst nur vermeintlich. Wenigstens überlebte er als gewitzter Odysseus in «Troja».

Insgesamt sind aber die finsteren Figuren seine Domäne, so auch in «Die Stunde der Patrioten», «Die Insel» oder in der Horrorreihe «Silent Hill». Eher Mangelware in seiner Karriere sind Komödien. Auch sonst ist mit ihm nicht nur gut Kirschen essen: 2010 wurde er wegen einer Prügelei verhaftet. Vielleicht ist gerade eine eigene dunkle Seite schuld, dass er zwiespältige Typen so toll spielt.

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