Zuger Ansichten
Unsere Überregulierung im Kanton Zug sowie der Schweiz

Gedanken von SVP-Kantonsrat Matthias Werder.

Matthias Werder, Kantonsrat SVP, Risch
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Matthias Werder

Matthias Werder

Pausenlos kreieren unsere selbstverliebten Politiker in der Schweiz neue Gesetze und Einschränkungen. Selten wird ein Gesetz aufgehoben, der Staatsapparat wird fortlaufend grösser.

In Anbetracht, dass der grösste Teil der Staatsstellen keine Wertschöpfung generiert, ist diese Entwicklung besorgniserregend. Wird vom Bund ein neues Gesetz für die Umsetzung im Kanton Zug zugestellt, sind wir fähig, nicht das Bundesminimum zu übernehmen – nein, wir setzten noch weitere Verschärfungen und Sanktionen hinzu. Wie krank ist das denn? Der Staat möchte am liebsten eine Zombiegesellschaft, die so gross genannte Freiheit hat sich zu einer sogenannten «Schein-Freiheit» gewandelt. Die Frage ist nun, wann kommt der Wandel? Möglicherweise erwachen einige mit der aktuell künstlich geschaffenen Pandemie. Schauen wir in die Geschichtsbücher der Menschheit: Das Volk kann unglaublich geformt werden, ist faktisch zu allem fähig.

Jedenfalls dürfen wir noch etwas Freude am Leben haben, aktuell schreiben wir das Jahr 2021, und wir dürfen noch einen kleinen Sonnenschirm im eigenen Garten aufstellen, auch die Farbe vom Sonnenschirm wird noch nicht durch ein Gemeindereglement vorgeschrieben. Ich wünsche Ihnen nun schon bald schöne Ostertage.

In der Kolumne «Zuger Ansichten» äussern sich Kantonsrätinnen und Kantonsräte zu einem frei gewählten Thema. Ihre Meinung muss nicht mit jener der Redaktion übereinstimmen.