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Kolumne

Veganer raus – Reformierte rein

Die Urnen-Gemeinschaftsgräber auf den Friedhöfen von Henau und Niederuzwil sind keine Augenweide. Eine Neugestaltung ist seit längerem vorgesehen, aber passiert ist nichts. Eine Petition soll der Gemeinde jetzt Beine machen. Ob die Unterzeichner deren Umsetzung noch erleben werden, ist eine andere Frage.

Die Sanierung des Spitals Altstätten müsste längst laufen, doch eine Einsprache verzögert den Baustart. Derweil wird wieder über Spitalschliessungen diskutiert. Nicht ausgeschlossen, dass sich die Einsprache von selber erledigt.

Die Telecom Liechtenstein stösst in den Schweizer Geschäftskundenmarkt vor. Den Unternehmen werden Komplettangebote aus Internet, Festnetz, Standortvernetzungen und Mobiltelefonie angeboten. Wer mitmacht, bekommt alle Handynummern des Fürstenhauses mitgeliefert.

St. Gallen will die Innenstadt beleben und für Besucher attraktiver machen. Es soll etwas laufen. Ein Dutzend Veganer nimmt das wörtlich und organisiert eine Mini-Demo samt Maskerade. Die Stadtpolizei büsst sie mit 5000 Franken.

Anfang März hatte Appenzell Innerrhoden die kantonale Kommunikationsstelle neu besetzt. Ende Mai geht die junge Frau schon wieder. «Weil die Arbeit insgesamt zu wenig ihren Vorstellungen entspricht», heisst es als Begründung. Interessant zu wissen wäre: Geht sie wegen dem, was sie kommunizieren muss, oder wegen dem, was sie nicht sagen darf.

In der Schweizergarde war der Kanton St. Gallen einmal eine Macht. Nach dem Wallis und Freiburg stellte er das drittgrösste Kontingent. Jetzt sind von 32 neuen Gardisten nur noch zwei St. Galler. Will man nicht ganz aus der Garde verschwinden, gibt es nur eine Lösung: auch Reformierte ranlassen.

Das Dienstbüchlein, für jeden Schweizer Wehrmann der Beleg für geleistete Diensttage, soll auf Vorschlag von Nationalrat Marcel Dobler digital werden. In vielen Dienstpflichtigen keimt Hoffnung: Vielleicht wird bald auch der WK virtuell.

Wenn das Historische und Völkerkundemuseum sein Depot zügelt, kommt Seltsames zutage. Diesmal unter anderem das Porträt einer bärtigen Appenzellerin, entstanden um 1700. Die Evolution ist nicht stehen geblieben. Heutige Appenzellerinnen tragen die Barthaare inwendig.

Nach dem Theater um das Kindertheater in Uttwil zeigt sich, dass es auch im Wiler Mattschulhaus mit dem Fach «Heimatliche Sprache und Kultur» hapert. Einmal habe er klar machen müssen, dass im Schulhaus nur Pantoffeln geduldet sind, gibt Schulleiter Ruedi Blumer zu. Er hat sich durchgesetzt. Das ist gelungene Integration.

Weil eine werdende Mutter die Prämien nicht bezahlt hatte, wollte eine St. Galler Krankenkasse die Kosten der Geburt nicht übernehmen. Das Versicherungsgericht hat nun entschieden: sie muss. Wenn eine Geburt losgeht, ist das ein Notfall. Nur dass es dazu kommt, war vielleicht ein Unfall.

Silvan Lüchinger

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