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«Late Update»: Michael Elsener oder Giacobbo/Müller – wer hatte den besseren Start?

Michael Elsener ist das neue Satire-Gesicht von SRF am Sonntagabend. Gestern feierte er Premiere auf dem früheren Sendeplatz von Giacobbo/Müller. Und das tat er vor 412'000 Zuschauern. Kann er damit mit seinen Vorgängern Schritt halten?
Elia Diehl
Der Zuger Kabarettist Michael Elsener hat elf Folgen, um sein Publikum zu überzeugen. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Der Zuger Kabarettist Michael Elsener hat elf Folgen, um sein Publikum zu überzeugen. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Nicht alle vermochten am Sonntagabend mit dem neuen SRF-Satiriker Michael Elsener zu lachen: Zumindest verkündete Christa Markwalder umgehend auf Twitter, dass sie die Sendung nicht ein zweites Mal schauen werde.

Bei der Premiere der neuen SRF-Satire-Sendung «Late Update» war die FDP-Nationalrätin aber eine von 412'000 Zuschauern, wie SRF auf Anfrage von CH Media mitteilt. Dies entspricht einem Marktanteil von 29,3 Prozent.

Vergleich mit Giacobbo/Müller

SRF zeigt sich mit den Zahlen zum Start sehr zufrieden – und anders als Markwalder auch mit dem Inhalt. Doch wie gut sind die Zuschauerzahlen wirklich? Michael Elseners Vorgänger Viktor Giacobbo und Mike Müller erzielten in ihrer ersten Sendung am 27. Januar 2008 eine Traumquote von 619'000 Zuschauern und damit einen Marktanteil von 41 Prozent.

Ob der Zuger Kabarettist Elsener den Fussstapfen von Giacobbo/Müller gerecht wird, lässt sich daran natürlich noch nicht festmachen. Zumindest ist Elsener noch nicht auf verlorenem Posten, denn bei der zweiten Sendung seiner Vorgänger sank die Zuschauerzahl deutlich auf 491'000. Stellt sich die Frage, ob das 33-jährige «Engelsgesicht» am nächsten Sonntag zulegen kann.

SRF ist konsequent

Mit der Bewertung der Zahlen zeigt sich das SRF konsequent. Schon als «Giacobbo/Müller» im vierten Jahr zum erstmals weniger als 400'000 Zuschauer im Schnitt hatte (2012: 380'000; 30,3 Prozent Marktanteil), blieb die Prestigesendung für SRF über jeden Zweifel erhaben. «Eine Show mit durchschnittlich über 30 Prozent Marktanteil und fast 400'000 Zuschauern ist weit entfernt von einem Bedeutungsverlust», sagte Rolf Tschäppät, SRF-Bereichsleiter für Comedy und Quiz, damals.

Giacobbo/Müller erholte sich nach dem Einbruch (2011: 490'000; 33,1 Prozent Marktanteil) danach wieder – es sollte das einzige Jahr bleiben, in dem unter 400'000 Zuschauer im Schnitt zuschalteten.

2013 erreichten der Winterthurer Giacobbo und der Oltner Müller durchschnittlich 473'000 Zuschauer (Marktanteil: 34,3 Prozent), 2014 waren es noch 452'000 (35,5%). Im zweitletzten Jahr der Satire-Sendung sankt die Zuschauerzahl dann nochmals drastisch auf 401'000 (32,1%).

Im Januar 2016 verkündeten Mike Müller und Viktor Giacobbo dann das Aus der Sendung per Ende Jahr. Die neunte Staffel schloss danach mit einem versöhnlichen Zuschauerschnitt von 420'000 (35,1 Prozent Marktanteil.)

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